Auftragslage VDMA meldet flotte Aufholjagd im deutschen Maschinenbau

Quelle: VDMA

Den deutschen Maschinen- und Anlagenbauern ist laut VDMA-Analyse im vergangenen Jahr eine außerordentlich starke Leistung gelungen. Lesen Sie weiter!

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Eine rasante Aufholjagd bei den Auftragseingängen kennzeichnet den momentanen Stand im deutschen Maschinen- und Anlagenbau, wie der VDMA jetzt berichtet. Hier mehr dazu.
Eine rasante Aufholjagd bei den Auftragseingängen kennzeichnet den momentanen Stand im deutschen Maschinen- und Anlagenbau, wie der VDMA jetzt berichtet. Hier mehr dazu.
(Bild: dpa)

Der VDMA erinnert, dass das erste Corona-Jahr, also 2020, von deutlichen Rückgängen bei den Bestellungen im Maschinen- und Anlagenbau geprägt war. Doch im Jahr 2021 füllten sich die Auftragsbücher wieder kräftig. Insgesamt verbuchten die deutschen Maschinenbauer demnach einen Auftragszuwachs von real 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die zugehörigen Inlandsbestellungen legten dabei um 18 Prozent und die Auslandsorders um 39 Prozent zu.

Preisbereinigt übertraf der Auftragseingang sogar das hohe Niveau des konjunkturell guten Jahres 2018 – und zwar um rund 7 Prozent. So sind die Unternehmen der Branche mit einem überdurchschnittlich hohen Auftragsbestand von 10,9 Monaten ins laufende Jahr gestartet. „Das gibt Sicherheit, auch wenn die bestehenden Lieferengpässe noch eine ganze Weile andauern und die Abarbeitung der Aufträge erschweren werden“, so der VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann.

Quellen des Auftrags-Booms für deutsche Maschinenbauer

Im Dezember 2021 legten die Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau dabei nochmals einen Schlussspurt hin. Sie verbuchten im Zuge dessen ein stattliches Auftragsplus von 21 Prozent.

Die Entwicklung des Auftragseingangs im deutschen Maschinen- und Anlagenbau seit 2012. Seit dem vierten Quartal 2021 „brummt“ es wieder.
Die Entwicklung des Auftragseingangs im deutschen Maschinen- und Anlagenbau seit 2012. Seit dem vierten Quartal 2021 „brummt“ es wieder.
(Bild: VDMA)

Das sei besonders erfreulich, weil sich das Bestellniveau im Dezember 2020 bereits auf einem hohen Niveau befand. Die Inlandsorders stiegen im Berichtsmonat um 15 Prozent, die Bestellungen aus dem Ausland legten um 24 Prozent zu. Aus den Euro-Ländern konnten rund 15 Prozent mehr Bestellungen geholt werden. Aus den Nicht-Euro-Ländern kamen sogar 28 Prozent mehr Aufträge nach Deutschland.

Der Auftragseingang im deutschen Maschinenbau im Dezember 2021, verglichen mit dem vierten Quartal insgesamt und dem kompletten Jahresverlauf, nebst Auslandsbestellungen.
Der Auftragseingang im deutschen Maschinenbau im Dezember 2021, verglichen mit dem vierten Quartal insgesamt und dem kompletten Jahresverlauf, nebst Auslandsbestellungen.
(Bild: VDMA)

Für das gesamte vierte Quartal 2021 beziffert sich der Auftragszuwachs demnach mit 21 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr. Die Inlandsbestellungen erhöhten sich in dieser Phase 14 Prozent. Aus dem Ausland kamen 24 Prozent mehr Aufträge. Die Euro-Länder erhöhten ihre Orders in diesem Zeitraum um 28 Prozent, die Nicht-Euro-Staaten um 23 Prozent.

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