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Hannover-Messe

VDMA zieht positive Bilanz der Hannover-Messe 2010

23.04.2010 | Redakteur: Stéphane Itasse

Obwohl die Anreise zur Hannover-Messe 2010 für viele Teilnehmer schwieriger war als sonst, zieht der VDMA ein positives Fazit. Bild: Hannover-Messe
Obwohl die Anreise zur Hannover-Messe 2010 für viele Teilnehmer schwieriger war als sonst, zieht der VDMA ein positives Fazit. Bild: Hannover-Messe

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Die Stimmung auf der Hannover-Messe 2010 war bei den deutschen Maschinen- und Anlagenbauern – trotz des Vulkanausbruchs und den Folgen des Flugverbots – frühlingshaft-optimistisch. „Der Trend ist eindeutig nach oben gerichtet. Offen ist allerdings das Tempo des Wachstums“, kommentierte Dr. Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer des VDMA (Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau) am Freitag den Verlauf der weltgrößten Industrieschau.

„Die Zukunft der elektromobilen Welten wird in Deutschland produziert“ sagte Hartmut Rauen, Mitglied der Hauptgeschäftsführung im VDMA und Geschäftsführer der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) Mit seinen Innovationen aus der elektrischen Antriebstechnik unterstreiche der deutsche Maschinenbau seine Schlüsselrolle als Innovationsmotor der Elektromobilität und zeigt die Potenziale für mobile Applikationen auf, ob im Elektrostapler, Hybridsystemen für Fahrräder, Motorräder oder Schiffe bis hin zum Auto. „Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs ist eine deutsche Technikdomäne. Dies wird auf der Hannover-Messe deutlich“, so Rauen.

E-Motive-Initiative kommt gut an

Die E-Motive-Initiative fand als Innovationsplattform hohen Anklang unter Ausstellern wie Besuchern. „Das ist ein Super-Netzwerk hier“, sagte Holger Gritzka vom Batteriehersteller Litec, der auf der Messe zeigt, dass die Batterietechnik nicht nur ein Thema in der Automobilindustrie ist, sondern auch Einsatz in Maschinenbau und Energiewirtschaft findet.

Gut angekommen ist laut Mitteilung des VDMA vom Freitag auch die Kombination aus Expertenforum und Messe: „Die Vortragspräsentation auf dem Mobilitec-Forum bewirkte eine Besucherexplosion auf unserem Stand in unmittelbarer Nähe. Die Interessenten für den Range Extender kamen sofort zum Gespräch“ berichtete Erich Eder, Hatz Diesel, ein bayerischer Mittelständler aus dem Maschinenbau.

Christian Baerwolff, Leitung Marketing bei Still, erläutert: „Wir sind auf der Hannover-Messe, um Zukunftstechnologien für effiziente und umweltverantwortliche Flurförderzeuge zu präsentieren, wie Hybrid- und Brennstoffzellenstapler.“ Die Hannover-Messe biete eine gute Plattform, um Impulse zu setzen.

Mobilitec am Schnittpunkt von Mobilität und Maschinenbau

Aussteller aus unterschiedlichen Bereichen zeigen auf der Mobilitec die Potenziale von Technik für zukünftige Mobilität an der Schnittstelle Mobilität – Maschinenbau auf. Ob mit Range Extender-Systemen für den modularen, universellen Einsatz in Elektrofahrzeugen, transferiert aus dem stationären Maschinenbau, Messtechnik für die neuen Antriebe, oder neue Fertigungstechniken und Produktionskonzepte für die kommenden Produkte der Elektromobilität.

Basis des Erfolgs der Mobilitec ist das VDMA E-Motive-Netzwerk der industriellen Gemeinschaftsforschung in FVA und FVV, den beiden weltweit führenden Forschungsvereinigungen zu den Themenfeldern Antriebstechnik und Verbrennungsmotoren, wie der VDMA mitteilt. Hier würden 400 Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Elektrotechnik und dem Automobilbau an gemeinsamen Forschungsthemen zusammenarbeiten. Hochschulinstitute würden aktuell mit etwa 50 Projekten rund um die Elektromobilität in das Netzwerk eingebunden.

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