Datensicherheit

Verbundprojekt will Quantentechnologie vorantreiben

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Schlüsseltechnologie Quantenrepeater

„In Q-Link-X werden erstmals nicht nur einzelne Komponenten eines Quantenrepeaters, sondern komplette Kommunikationsstrecken erforscht und entwickelt“, berichtet Meschede. Die Arbeiten sollen eine Technologie vorbereiten, mit der sich später auch viel längere Strecken überbrücken lassen – von einigen 100 bis zu einigen 1000 km über Glasfaser.

Insgesamt haben sich im Q-Link-X-Verbund 24 Partner aus verschiedenen Forschungseinrichtungen – von Universitäten bis zu Industrielabors – zusammengefunden, um die Schlüsseltechnologie der Quantenrepeater zu erforschen. Die Julius-Maximilians-Universität erhält nach eigenen Angaben aus dem Verbundprojekt über 1,2 Mio. Euro. Auf dem Würzburger Hubland-Campus soll unter der Leitung von Prof. Sven Höfling am Lehrstuhl für technische Physik daran gearbeitet werden, ein Segment für Quantenrepeater zu bauen, das auf Halbleiterquantenpunkten in Mikrotürmchen basiert.

Mikrotürmchen mit Quantenpunkten

Wie die Universität mitteilt, entwirft und baut das Projektteam die Mikrotürmchen und fügt sie am Ende in die Kommunikationsstrecke ein. In den Quantenpunkten der Türmchen wird Quanteninformation aus einem Photon gespeichert, anschließend ausgelesen und wieder in ein Photon codiert. „Durch die Interferenz von zwei Photonen, die von zwei entfernten Quantenpunkten stammen, kann ein verschränkter Quantenzustand erzeugt werden, der zugleich in den beiden entfernten Quantenpunkten existiert“, erklärt Physiker Dr. Tobias Huber von der JMU. Dieser Zustand könne anschließend an beiden Quantenpunkten wieder ausgelesen werden. In einem Netzwerk sollte sich dieser Zustand nach Ansicht der Wissenschaftler dann sequenziell von Repeater zu Repeater weitergeben lassen, wodurch beliebige Distanzen überbrückbar würden.

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