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Lasertechnik

Verdoppelte Schnittleistung durch kompakt gebautes Lasertandem

| Autor/ Redakteur: Ingo Decker / Peter Königsreuther

Wer Bleche mit dem Laser schneidet und sein Angebot von kleinsten über mittlere Lose bis hin zur Serienfertigung ausdehnen muss, um am Markt erfolgreich zu sein, der braucht eine möglichst effiziente und flexibel konfigurierte Maschine dafür. Ein Tandemsystem schöpft im Idealfall das ganze Potenzial der Laseranlage aus.

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Der Tandemeinsatz im Arbeitsfeld ermöglicht die Laserbearbeitung ohne Unterbrechung durch einen Tischwechsel.
Der Tandemeinsatz im Arbeitsfeld ermöglicht die Laserbearbeitung ohne Unterbrechung durch einen Tischwechsel.
(Bild: Knuth)

Kompakte Laserschneidmaschinen finden ihren besonders wirtschaftlichen Einsatz dort, wo es um die individuelle Herstellung von Schneidteilen hoher Qualität in kleinen oder mittleren Losgrößen, von Wiederholteilen in variierenden Zeitabständen oder aber auch um die flexible Fertigung von speziellen Einzelteilen geht. Solche Maschinen sind in der Regel nicht mit einem Wechseltischsystem ausgestattet. Laserschneidanlagen des Typs Laser-Jet von Knuth befinden sich vielfach als sogenannte Werkstattmaschinen in solch flexiblem Einsatz. Sie können jedoch ebenso für eine Serienfertigung eingesetzt werden.

Mit dem Tandemsystem zur maximal möglichen Produktivität

Ein Tandemeinsatz im Arbeitsfeld ermöglicht in dieser Hinsicht auch mit einer manuellen Beschickung des Systems einen durchgehenden Betrieb des Lasers ohne die sonst übliche Unterbrechung für einen Tischwechsel. Das Tandemsystem erreicht also eine maximale Ausnutzung der vorhandenen Laserkapazität. Die Laserschneidanlagen des Typs Laser-Jet von Knuth haben sich hierbei in den verschiedensten Industriebereichen durchgesetzt. Der Laser-Jet zeichnet sich aus durch

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  • seinen ergonomischen Aufbau, der ein schnelles Beschicken mit den Materialtafeln oder gegebenenfalls auch Blechresten und ein leichtes Entnehmen der geschnittenen Bauteile erlaubt;
  • seine übersichtliche Bedienoberfläche mit integrierter Technologiedatenbank, die ein schnelles, flexibles Erstellen der jeweiligen Schneidjobs ermöglicht und das Betreiben der Maschine äußerst einfach macht;
  • seine kompakte Bauweise, weshalb nur wenig Aufstellfläche benötigt wird und dabei auch nur geringe Anforderungen an den Aufstellort gestellt werden.

Darüber hinaus kann der Laser-Jet aber auch zu einer Serienproduktion auf Werkstattebene, das heißt im manuellen Betrieb, sehr effektiv genutzt werden. Hierzu wird in das Arbeitsfeld der Schneidmaschine ein Tandemeinsatz montiert, der über zwei nebeneinanderliegende Schubladen verfügt: Ist in der einen Schublade das zu schneidende Material eingelegt und ist diese eingeschoben, kann hier mit dem Laser der Schneidjob ausgeführt werden. Zur gleichen Zeit lässt sich die andere Schublade herausziehen, um zuvor geschnittene Teile herauszunehmen und neues Material einzulegen.

Das Arbeitsfeld ist in zwei Teilfelder aufgeteilt

Bei der Tandemanordnung handelt es sich nicht um ein Wechseltischsystem, bei welchem zwei Schneidtische abwechselnd in den gleichen Arbeitsbereich der Maschine gefahren werden. Hier dagegen ist das Arbeitsfeld in zwei Teilfelder aufgeteilt, die den beiden Schubladen getrennt zugeordnet sind. Da die Überfahrt des Schneidkopfes von einem Schubladenbereich zum anderen per Eilgang in Sekundenschnelle erfolgt, entfallen hier die Nebenzeiten für den Tischwechsel, so dass die Tandemmaschine mit einer wesentlich höheren Produktivität arbeiten kann.

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