Partool Verfahrensübergreifend spannen

Redakteur: Frank Fladerer

Ein Deformationsspanner ist die neueste Ergänzung der Power-Grip-Familie. Dabei wird die Kontur des zu spannenden Werkstückes in austauschbare Backen-Rohlinge eingebracht. Nach Aussage von Anbieter Partool und Hersteller Parotec wird das Werkstück somit in Sekunden per Innen- oder Außenspannung μm-genau gespannt. Bei einer Änderung der Anwendung werden die Backen des Spanners ausgetauscht.

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Beim Deformationsspanner aus der Power-Grip-Familie wird die Kontur des Werkstückes in austauschbare Backen-Rohlinge eingebracht. Bild: Partool
Beim Deformationsspanner aus der Power-Grip-Familie wird die Kontur des Werkstückes in austauschbare Backen-Rohlinge eingebracht. Bild: Partool
( Archiv: Vogel Business Media )

Bie Basis bleibt dabei dieselbe und muss nicht wiederholt angeschafft werden. Das Nullpunktspannsystem dient zur Rüstzeitreduzierung und Maximierung der Maschinendurchlaufzeit. Das Spannsystem ermöglicht den Angaben zufolge durch seinen modularen Aufbau eine durchgängige Palettierung der kompletten Fertigung mit nur einem Spannsystem. Damit besteht die Möglichkeit zur verfahrensübergreifenden Werkstückspannung.

Dieselbe Schnittstelle für verschiedene Fertigungsverfahren

Verwendet wird immer dieselbe Basis-Schnittstelle, egal welche Maschine palettiert wird oder welche Werkstückdimensionen aufgespannt werden. Möglich sind nach Herstellerangaben Fräsen, Drehen, Draht- oder Senkerodieren, Flach- oder Rundschleifen, Bohren sowie Lasern. Die Wiederholgenauigkeit ist mit ± 0,002 mm angegeben.

Power-Grip besitzt eine große Vorzentrierung und arbeitet ohne Spannzapfen. Axial federnde Zentrierlippen sollen Verspannungen und Ungenauigkeiten bei Temperaturschwankungen vermeiden.

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