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Verkehrssicherheit Verkehrsminister ernennt neuen Sicherheitspartner

| Redakteur: Gary Huck

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ernannte Tevex zum Sicherheitspartner der „Aktion Abbiegeassistent“. Das Unternehmen soll bis Jahresende 200 Fahrzeuge mit dem Sicherheitssystem ausstatten.

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Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (l.) ernennt Tevex-Geschäftsführer Dirk Mutlak zum Partner.
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (l.) ernennt Tevex-Geschäftsführer Dirk Mutlak zum Partner.
(Bild: Tevex)

In den vergangenen Jahren hätte Tevex, ein Tochterunternehmen von Tönnies, bei Flottenerneuerungen Sicherheitsstandards für Fahrer und Straßenverkehr kontinuierlich ausgebaut. Zu den Maßnahmen zählten nach Unternehmensangaben neben den bewährten elektronischen Bremssystemen wie ABS und ASR auch Stabilitätsregel-Assistenten und Abstandshalte-Assistenten mit Stop-and-go-Funktion. Ein durch den Spurhalte-Assistent unterstützter Aufmerksamkeits-Assistent soll zusätzlich für Sicherheit sorgen. „Ist ein Zusammenstoß bei unveränderter Fahrweise mit einem langsamer vorausfahrenden Hindernis unvermeidbar, wird das Fahrzeug automatisch mittels einer Volbremsung bis zum Stillstand abgebremst. Bei stehenden Hindernissen reagiert das System automatisch und leitet eine Teilbremsung ein“, sagt Dirk Mutlak, Geschäftsführer bei Tevex.

„Abbiegeassistenzsysteme können Leben retten“

Laut Andreas Scheuer, der die Aktion vor einem Jahr ins Leben gerufen hatte, folgt mit der Partnerschaft mit Tevex ein weiterer wichtiger Schritt – denn jeder Abbiegeassistent zähle. Nach Angaben des Bundesverkehrsministers konnten bereits kurze Zeit nach dem Start der Aktion einige Logistikunternehmen dafür gewonnen werden. Darunter wären auch einige große Lebensmittelketten gewesen. „Das ist ein großer Schritt für mehr Verkehrssicherheit auf unseren Straßen. Denn Abbiegeassistenzsysteme können Leben retten“, so Scheuer.

Über die Hälfte der in Deutschland erfassten Unfälle finden an Kreuzungen und bei Abbiegevorgängen statt, heißt es vom statistischen Bundesamt. An 5 % der Unfälle wären Fußgänger beteiligt. Der Abbiege-Assistent weise beim Spurwechsel- oder Abbiegevorgang frühzeitig auf Gefahrensituationen hin, um dem Fahrer die Möglichkeit zu geben, bevorstehende Kollisionen mit Personen, Fahrzeugen oder stehenden Hindernissen zu vermeiden.

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