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Dr. Eckernkamp

Verleger zeigt Mut zu neuen Wegen

| Autor / Redakteur: Nora Nuissl / Nora Nuissl

Der Verleger und heutige Aufsichtsratsvorsitzende der Vogel Mediengruppe, Dr. Kurt Eckernkamp, hat Meilensteine im Technikpublizismus geschaffen und das Medienhaus von 1970 in die Zukunft geführt.
Der Verleger und heutige Aufsichtsratsvorsitzende der Vogel Mediengruppe, Dr. Kurt Eckernkamp, hat Meilensteine im Technikpublizismus geschaffen und das Medienhaus von 1970 in die Zukunft geführt. (Bild: Vogel Business Media)

Dr. Kurt Eckernkamp prägt seit 45 Jahren die Vogel Mediengruppe: als Mitglied der Geschäftsführung, Visionär und Verleger mit Weitblick hat er im Haus Meilensteine wie die Digitalisierung der hauseigenen Fachzeitschriften sowie die Gründung der Computer-Zeitschrift Chip geschaffen.

Visionär, Vollblut-Verleger, vorausblickender Unternehmer – so beschreibt ihn der Verleger Dr. Hubert Burda. Als Unternehmer zum Anfassen, als einen, der anpackt und zu seinem Wort steht – so kennen ihn Kollegen und Mitarbeiter seines Unternehmens. Der Verleger und Aufsichtsratsvorsitzende von Vogel Business Media, Dr. Kurt Eckernkamp, sieht sich selbst irgendwo dazwischen und winkt die Lobesworte bescheiden ab.

Eckernkamp ist von Technik vollkommen überzeugt

Der 80-Jährige ist mit Leib und Seele Unternehmer. Seine Begeisterung für technische Innovationen ist deutlich zu spüren. Mit strahlenden Augen erzählt der gebürtige Bielefelder von einer neuen Video-Übertragungstechnik im hauseigenen Veranstaltungszentrum, dem Vogel Convention Center (VCC). Dabei hat der oberste Chef der Mediengruppe seine berufliche Laufbahn mit völlig anderen Aufgaben gestartet.

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften und der anschließenden Promotion arbeitet Eckernkamp beim Philips-Konzern in Hamburg. Dort baut er als Manager eine leistungsfähige Organisations- und Strategieabteilung bei der Röntgen-Tochterfirma C.H.F. Müller auf. Zur selben Zeit wird Ludwig Vogel, damaliger Verleger des Medienhauses Vogel und Sohn des Gründers Carl Gustav Vogel, auf den jungen Diplom-Kaufmann aufmerksam. Er trifft sich sich mit dem aufstrebenden Manager. Ebenfalls bei dem Treffen anwesend ist Vogels Tochter Nina. Bei dem Treffen funkt es auf vielen Ebenen: Die beiden Männer verabreden eine künftige Zusammenarbeit und Eckernkamp heiratet kurz darauf Nina Vogel.

„Die Welt zu erklären, macht Spaß“

1970 wechselt der 35-Jährige von der Hamburger Konzernwelt in das mittelständische Familienunternehmen der Medienbranche und übernimmt von Beginn an Führungsaufgaben. Der Verleger erinnert sich gern an die Anfangszeit zurück: „Damals herrschte eine tolle Aufbruchsstimmung. Ich hatte meine Frau Nina kennengelernt und geheiratet. Neben mir war die gesamte Führung ungefähr gleich alt, wir waren also ein recht junges Managementteam.“ Eckernkamp findet schnell Spaß daran, die Technikwelt zu erklären: „Es ist ein tolles Gefühl, die Informationen über die Zukunft mit als die ersten überhaupt kennenzulernen und weiter zu erzählen“, erklärt er schmunzelnd.

Erfindung des PC bietet idealen Markt für eine Computerzeitschrift

Und Neues zu erzählen, gibt es viel zu dieser Zeit. Mitte der 70er Jahre erobert der Computer die Welt. Unternehmen wie Atari, Apple und Texas Instruments halten mit ihren Geräten Einzug in europäischen Büros. Eckernkamp erkennt die großen Marktchancen. Der Technikfan sieht den PC als Befreiungstechnologie für den Menschen. Er nimmt den „Weckruf aus Silicon Valley“ zum Anlass und gründet gemeinsam mit einem kleinen Redaktionsteam das erste Computermagazin Deutschlands: die Zeitschrift Chip.

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