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Robert Bosch Vernetzung ermöglicht Zugriff auf Maschinendaten

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Welche Vorteile die Vernetzung bietet, demonstriert das Unternehmen Robert Bosch auf seinem Messestand.

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Dr. Stefan Aßmann, Leiter Connected Industry bei Bosch: „Durch eine flexible Fertigung können Unternehmen besser auf aktuelle Bedürfnisse am Markt reagieren.“
Dr. Stefan Aßmann, Leiter Connected Industry bei Bosch: „Durch eine flexible Fertigung können Unternehmen besser auf aktuelle Bedürfnisse am Markt reagieren.“
(Bild: Reinhold Schäfer )

„Vieles, was Mitarbeiter zuvor unnötig Zeit gekostet hat, lässt sich dank digitaler Vernetzung schnell und einfach erledigen. Industrie 4.0 erleichtert die alltägliche Arbeit in der Fertigung enorm“, sagte Dr. Stefan Aßmann, Leiter Connected Industry bei Bosch auf dem Messestand. Die am Arbeitsplatz 4.0 erzeugten Maschinendaten werden dank Vernetzung zusammengeführt, analysiert und visualisiert. Auf einem Bildschirm erhalten Mitarbeiter Informationen über den Zustand der Fertigungsumgebung, etwa mittels Taktzeitanalyse oder Teile- und Fehlerzähler. So können sie jederzeit. erkennen, ob alles nach Plan läuft.

Fertigungslinie erkennt automatisch die nötigen Arbeitsschritte

Industrieunternehmen und ihre Mitarbeiter müssen heutzutage schnell auf neue Anforderungen eingehen können. „Durch eine flexible Fertigung können Unternehmen besser auf aktuelle Bedürfnisse am Markt reagieren“, sagte Aßmann. Als Beispiel nannte er die Multiproduktlinie in Homburg. Dort könne Bosch aus 2000 verschiedenen Komponenten, die dank Vernetzung rechtzeitig und automatisch geordert werden, 200 verschiedene Hydraulikmodule herstellen. Die Module steuern die Arbeits- und Fahrhydraulik in Lkw oder Traktoren.

Robert Bosch GmbH, 70049 Stuttgart, Hannover Messe 2017: Halle 7, Stand C26

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