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Positionierung

Verstelleinheit mit Köpfchen

| Redakteur: Simone Käfer

Bildergalerie: 1 Bild
(Bild: IEF-Werner)

Mit der manuellen Verstelleinheit im Baukastensystem Domi-Line von IEF-Werner lassen sich viele Varianten an flexiblen Vorrichtungen bauen. Mit der neuen Busschnittstelle können die Verstelleinheiten sich nun ihre eigene Position merken.

Messkameras müssen eingestellt, Brenndüsen fokussiert oder Sensoren verfahren werden. Für diese Zweck nutzt man manuellen Verstelleinheiten. Domi-Lines sind modular, leicht umzurüsten und unendlich vielseitig. Da die Anforderungen an die effektive Handhabung von Betriebsmitteln immer spezieller werden, hat IEF-Werner jetzt eine busfähige elektronische Positionsanzeige integriert. Sie kann an alle linearen und rotativen Verstelleinheiten der Domi-Line-Familie angebaut und sogar nachgerüstet werden.

Um die Positionen schnell und effektiv einzustellen, muss der Bediener lediglich den Sollwert mit dem Istwert vergleichen. Beide Werte werden am zweizeiligen LCD-Display angezeigt. Die obere Zeile ist für die aktuelle Position der Verstelleinheit bestimmt, die zweite Zeile zeigt die Zielposition an, die vom Server übermittelt wurde. Auf dem Server werden alle Parameter gespeichert, die zur Produktion des gewünschten Artikels eingestellt werden müssen.

Der Bediener dreht am Stellelement der Verstelleinheiten und verändert somit den Istwert. Sobald der Istwert und der Sollwert übereinstimmen signalisiert eine LED die korrekte Position. Dabei kann der Bediener die Position bis auf drei Stellen nach dem Komma ablesen. „Die Domi-Line zusammen mit der elektronischen Busanzeige reduziert die Rüstzeiten, beispielsweise bei Formatverstellung bis zu 30 %. Dies steigert die Effizienz der Maschine deutlich“, so Fritz Wehinger, Produktmanager bei IEF-Werner.

Nachrüsten und Überwachen

Ältere Domi-Lines könnten jederzeit ohne großen Aufwand mit der elektronischen Busanzeige nachgerüstet werden, so der Hersteller. Ein weiterer Vorteil der Schnittstelle ist die Möglichkeit, die eingestellten Positionen zu überwachen. Dies ist besonders nützlich, wenn es um Qualitätssicherung oder Nachweisdokumentation geht. Mit der elektronischen Busanzeige kann beispielsweise sichergestellt werden, dass alle Positionen beim Produktionsstart korrekt eingestellt wurden.

Außerdem wird überprüft, dass die Position sich während der Produktion nicht verstellt hat. Dies wird durch Vibrationen verursacht, falls der Bediener vergessen haben sollte, die Verstelleinheiten mit dem Klemmhebel zu fixieren.

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