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Victrex nimmt Produktionsanlage in Betrieb

| Redakteur: Robert Horn

Der Polymerhersteller Victrex hat die erste Linie seiner dritten Produktionsanlage zur Herstellung von Polyaryletherketon (PAEK) in Betrieb genommen.

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Der Polymerhersteller Victrex hat 80 Mio. Britische Pfund in eine Produktionsreihe für die Herstellung von Polyaryletherketon (PAEK) in Betrieb genommen.
Der Polymerhersteller Victrex hat 80 Mio. Britische Pfund in eine Produktionsreihe für die Herstellung von Polyaryletherketon (PAEK) in Betrieb genommen.
(Bild: Victrex/Paul Melling)

Die neue Anlage hat rund 90 Mio. Britische Pfund gekostet und soll laut Angaben eine höhere Versorgungssicherheit für Kunden ermöglichen. Die Kapazitätserhöhung diene als Grundlage, um die künftigen Wachstumsmöglichkeiten des Unternehmens voranzutreiben.

Die jüngsten Investitionen erhöhen die Produktionskapazität von Victrex um 70 % auf über 7000 t pro Jahr. Zusätzlich hat der PAEK-Hersteller auch seine Investitionen in Downstream-Bereiche wie Aptiv-Folien, Rohre und Tapes sowie medizintechnische Komponenten fortgesetzt.

Mit neuer Anlage Kernwachstum weiterentwickeln

Die neue PAEK-Anlage ist eine Voraussetzung, um das Kernwachstum weiterzuentwickeln, so das Unternehmen. Unterstützt werde das durch langfristige Megatrends in den Zielmärkte Automobil, Luftfahrt, Energie, Elektronik und Medizin, in denen sich das Unternehmen auf wenige Segmente konzentriert.

Dazu gehören zum Beispiel Befestigungselemente im Flugzeugbau, Anwendungen in Mobilgeräten, im menschlichen Knie oder mit dem Partner Magma in der Öl- und Gasindustrie. Erst kürzlich hat Victrex ein Gesamtmarktpotenzial für das Hochleistungspolymer PAEK von mehr als 80.000 t ermittelt. „Wir werden uns immer weiter vom Werkstoffhersteller zum Lösungsanbieter bewegen“, sagt David Hummel, CEO bei Victrex.

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