3D Systems auf der Hannover Messe 2018 Vom 3D-Desktopdrucker bis zur additiven Fabrik

Autor: Simone Käfer

3D-Drucker für Einsteiger und die Vision eines großen 3D-Metalldruckers für die 3D-Druck-Fabrik stellte 3D Systems den Besuchern der Hannover Messe vor.

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Der neue 3D-Metalldrucker durfte nicht mit nach Hannover, aber die Bauplatte war dabei.
Der neue 3D-Metalldrucker durfte nicht mit nach Hannover, aber die Bauplatte war dabei.
(Bild: Simone Käfer, MM)

3D Systems nutzte die Messe nicht nur, um aktuelle Entwicklungen vorzustellen. Auch Produkte, die noch im Werden sind, zeigt der Hersteller von 3D-Druck-Maschinen. Wie den 3D-Metalldrucker DMP 8500. Mit einem Bauraum von 500 mm × 500 mm × 500 mm wird er die bisher größte Maschine von 3D Systems. Er wird mit dem DMP-Monitoring ausgestattet sein, einer Lösung zur Echtzeit-Datenerfassung und -analyse, mit der Bauparameter optimiert werden können, sowie zur Speicherung von Fotos und Bildern für eine Rückverfolgbarkeit und Dokumentation. Mit dem DMP 8500 will 3D Systems auch in Richtung 3D-Druck-Fabrik vorstoßen, das Projekt heißt Figure 4. Der Drucker soll noch 2018 erhältlich sein.

3D Systems ist womöglich der am breitesten aufgestellte Hersteller von 3D-Druck-Maschinen. Trotzdem spricht sich das US-amerikanische Unternehmen gegen eine Verbindung seiner Maschinen mit übergeordneten Netzwerken, wie ERP oder PLM aus. Sie hätten keine entsprechende Nachfrage von Kunden, erklärte Peter Alderath, Sales Manager des Unternehmens auf der Hannover Messe. Allerdings bieten sie eigene Lösungen zur Fernwartung an.

Mit auf der Messe war der Fab-Pro 1000, ein industrieller 3D-Kunststoffdrucker der Einsteigerklasse, der für kleine Prototypen in niedrigen Stückzahlen konzipiert ist. Er ist ab Ende Mai 2018 verfügbar.

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Simone Käfer

Redakteurin für Additive Fertigung