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Das SKZ auf der K 2016

Vom Biokunststoff bis zur Oberflächentechnik

| Redakteur: Peter Königsreuther

Das SKZ aus Würzburg schießt im Rahmen der K 2016 ein Know-how-Feuerwerk ab, das sich sehen lassen kann. Biokunststoffe, Materialinnovationen für den 3D-Druck sowie Informationen zur Oberflächentechnik und Oberflächenvorbehandlung und Methoden zur Schweißnahtprüfung an Kunststoffteilen sind geboten. Halle 10, Stand 15.

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Ein weiteres SKZ-Präsentationsobjekt zur K 2016 sind diese additiv gerfertigten Zahnräder aus naturfaserverstärktem PLA.
Ein weiteres SKZ-Präsentationsobjekt zur K 2016 sind diese additiv gerfertigten Zahnräder aus naturfaserverstärktem PLA.
(Bild: SKZ)

Die Nachfrage nach Biokunststoffen, seien es biologisch abbaubare Materialien oder langlebige Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, steigt kontinuierlich und das ist ökologisch gesehen eine deutlicherkennbare positive Entwicklung. Nichtsdestotrotz erfordert die Verarbeitung von Biokunststoffen bei der derzeit kleinen, verfügbaren Informationsbasis eine große Menge an Know-how. Aus diesem Grund wurde vor drei Jahren ein Konsortium aus Instituten und Hochschulen gegründet, das sich nun mit Unterstützung der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e.V. dieser Problematik annimmt. Das SKZ als wichtiger Teil dieses Konsortiums untersucht bereits seit Jahren für eine Vielzahl an kommerziell verfügbaren Biokunststoffen die entsprechenden Prozess- und Verarbeitungsparameter. Die ersten Ergebnisse wurden nun in einer kostenlosen Broschüre und in einer frei zugänglichen Online-Datenbank www.biokunststoffe-verarbeiten.de veröffentlicht.

Biokunststoffe mit Blick auf Industrie

Das SKZ beschäftigt sich ebenfalls seit langem mit dem Schweißen und Kleben, dem Compoundieren und der Extrusion sowie mit dem Spritzgießen und der additiven Fertigung von Biokunststoffen. Im Vergleich zu den konventionellen Kunststoffen haben Biokunststoffe jedoch derzeit noch einen äußerst geringen Marktanteil. Damit dieser im Sinne einer nachhaltigen Kunststoffindustrie stetig gesteigert werden kann und Biokunststoffe bei der Materialauswahl für Produkte eine zunehmend größere Rolle spielen, stellt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) weitere Mittel zur Verfügung, die es dem SKZ erlauben, gezielt und praxisnah auf die Fragestellungen der Industrie einzugehen.

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Schwerpunkttag Forschung nicht verpassen!

Am Dienstag, 25. Oktober 2016, stehen interessierten Besuchern der K-Messe kompetente SKZ-Mitarbeiter sowie der Geschäftsführer Herr Dr.-Ing. Peter Heidemeyer nicht nur für Fragen rund um Biokunststoffe zur Verfügung. Am SKZ Messestand können Besucher vor Ort erfahren, welche ersten wegweisenden Untersuchungen zu Biokunststoffen das SKZ für die Industrie kostenlos durchführen kann. Diese kostenfreien Demonstrationsprojekte oder Machbarkeitsstudien werden es den Unternehmen ermöglichen, im Nachgang ihre innovativen Ideen und Produkte effizienter zu entwickeln. Wichtig dabei ist auch, dass die grundlegenden Ergebnisse allen interessierten Verarbeitern von Biokunststoffen zu Gute kommen. Unternehmen sollten sich nicht die Möglichkeit entgehen lassen, durch gemeinsame Forschung mit dem SKZ einen großen Schritt nach vorne zu gehen. Termine für ein Gespräch am Schwerpunkttag Forschung können bereits vorab vereinbart werden. Weitere, sich täglich ändernde Fokusthemen sind:

  • Mittwoch, 19. Oktober: SKZ-Qualitätszeichen;
  • Donnerstag, 20. Oktober: Aus und Weiterbildung;
  • Freitag, 21. Oktober: Managementzertifizierung;
  • Montag, 24. Oktober: Das Netzwerk;
  • Mittwoch, 26. Oktober: Consulting:

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