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Thema der Woche: Machine Learning

Von der smarten Maschine zum smarten Unternehmen

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Victoria Sonnenberg, Redakteurin für Montage/Handhabung/Robotik und Zerspanungstechnik, widmet sich dem Trend Maschinelles Lernen.
Victoria Sonnenberg, Redakteurin für Montage/Handhabung/Robotik und Zerspanungstechnik, widmet sich dem Trend Maschinelles Lernen. (Bild: VBM-Archiv)

Die Industrie treibt das Maschinelle Lernen weiter voran, denn das Thema verspricht für Unternehmen großes Potenzial, um Geschäftsprozesse intelligenter zu machen oder sie sogar umzudenken.

„Zu intelligent fürs Leben“ titelt eine große deutsche Wochenzeitung und stößt nur wenige Wochen später mit dem Titel „Der Todesalgorithmus“ ins gleiche Horn zum Thema künstliche Intelligenz. Das Phänomen begegnet uns seit Langem als harmlose Form der Spracherkennung Siri in unserem i-Phone oder als Spamfilter, der uns vor schadhaften E-Mails schützt. Im selbstfahrenden Auto wird die künstliche Intelligenz über Leben und Tod entscheiden, schlussfolgert der Autor zwar dramatisch und doch auch richtig.

Weniger theatralisch, aber nicht weniger ehrfürchtig treibt die Industrie das Thema in der Teildisziplin des Maschinellen Lernens (ML) weiter voran. Keine Fachmesse verging dieses Jahr, auf der nicht Unternehmen den imposanten Horizont der doch eigentlich alten und bis dato unspektakulären Form des Mustererkennens an beeindruckenden Beispielen demonstrierten. ML verspricht für Unternehmen großes Potenzial, um Geschäftsprozesse intelligenter zu machen oder sie sogar umzudenken. Wenn ich in meiner Produktion aufgrund von Algorithmen Maschinen effizienter machen kann, die Time-to-Market verkürzen und kostspielige Maschinenausfälle verhindern kann, dann kann dieses Wissen für Unternehmen die Weichen für die Zukunft legen. Dabei lassen sich prinzipiell aus allen Messdaten wie Temperaturen, Vibrationen oder aber auch als Bild- und Videosequenzen mit ML entsprechende Muster ableiten.

Obwohl der Schwerpunkt von ML derzeit auf der vorausschauenden Instandhaltung liegt, gibt es zahlreiche Ansätze, deren Relevanz jedes Unternehmen für sich selbst entscheiden muss. Sei es nun, dass die Produktion autonomer werden soll oder intelligenter, indem sie sich selbstständig umplant und umorganisiert, oder ob beispielsweise die automatische Adaption an Veränderungen wie Werkzeugverschleiß oder Bauteileigenschaften gewünscht wird. Die Angebotspalette ist nicht minder vielfältig als im Industrie-4.0-Dschungel. Wer den Durchblick dafür bietet und noch vieles mehr lesen Sie hier.

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