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Industrie 4.0

Von der Vision zur automatisierten Lösung

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Der sensitive Roboter Aura kollaboriert nicht nur mit dem Menschen, sondern auch mit der neuen mobilen Plattform Agile1500.
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Der sensitive Roboter Aura kollaboriert nicht nur mit dem Menschen, sondern auch mit der neuen mobilen Plattform Agile1500. (Bild: Sonnenberg)

Die italienische Comau-Gruppe präsentierte auf der Hannover Messe anschaulich ihr breites Automatisierungsportfolio. Mit im Gepäck war auch eine Weltpremiere.

Dass Roboterhersteller immer noch zur Hannover Messe gehören, bewies unter anderem Comau, der erstmals auf der weltweit größten Industriemesse seinen Beitrag zur vernetzten Produktion vorstellte. Aufgrund seiner langjährigen Branchenerfahrung kennt Comau die Prozesse und Anforderungen der Betreiber genau, um ihnen passende Lösungen anbieten zu können. Comaus Ansatz für eine kollaborative, digitale Fertigung ist daher offen, vernetzt sowie leicht zu verstehen und anzuwenden. Vor allem ist er aber durch eine sichere und synergetische Zusammenarbeit von Mensch und Roboter gekennzeichnet.

Bezüglich „Humanufacturing“ präsentierten die Italiener die Kraft ihrer Vision direkt anhand einer laufenden Fertigungslinie. Mithilfe tragbarer und mobiler Mensch-Maschine-Schnittstellengeräte arbeiteten Bediener innerhalb der Fertigungslinie in engem Kontakt mit Aura-Robotern. Zusätzlich waren Comaus Montagelösung Smart Rob und das neue AGV-System Agile1500, beide vollständig IoT-kompatibel, ebenfalls Teil der Fertigungslinie.

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Innerhalb des Arbeitsbereichs interagierten der Bediener und ein Smart Rob, Comaus automatisierte Montagestation, mit zwei Agile1500-AGVs (Automated Guided Vehicles) und einem kollaborativen Aura (Advanced Use Robotic Arm)-Hochleistungsroboter. Diese Werkzeuge waren untereinander drahtlos vernetzt und erfassten und verwalteten vom SPS-System erzeugte Informationen. Die ersten Schritte, die erforderlich sind, um den Start und die Nachverfolgbarkeit des Arbeitszyklus zu überprüfen und zu bestätigen, wurden über eine Smartwatch ausgeführt. Dies macht eine App möglich, die in Partnerschaft mit dem italienischen Unternehmen Engineering entwickelt wurde. Im Hinblick auf eine umfassendere und intelligentere Interaktion zwischen Mensch und Maschine dient die Smartwatch nicht nur als Verfolgungssystem, das mit einem werksseitigen MES (Manufacturing Execution System) zwecks Erfassung, Organisation und Integration von Prozessdaten verbunden ist, sondern auch als eine HMI (Human Machine Interface), um mit der automatisierten Ausrüstung zu „kommunizieren“, beispielsweise um Meldungen über den Maschinenstatus zu empfangen oder Steuerungseinstellungen zu übermitteln.

Schwere Aufgaben den Robotern überlassen

Der Einsatz dieses intuitiven mobilen Geräts macht Aufgaben für den Bediener einfacher und weniger beschwerlich, weil er alle erforderlichen Maßnahmen direkt innerhalb seines Arbeitsbereichs durchführen kann, ohne auf die Kontroll- und Programmierstationen jeder einzelnen Maschine zugreifen zu müssen. Innerhalb der Zelle hantierten zwei Comau Agile1500-AGVs mit mechanischen Komponenten für den Automobilsektor – einem endothermen Motor und einem hydraulischen Automatikgetriebe – vollständig autonom und mit unterschiedlichen Trajektorien und Geschwindigkeiten. Einem vorkonfigurierten Pfad folgend brachte der Comau-AGV den Motor zum kollaborativen Aura-Roboter, der ihn mithilfe eines kollaborativen Greifers aufnahm. Unter absoluter Sicherheit näherte sich der Roboter dem Bediener in einem ergonomischen Bereich, sodass dieser Qualitätskontrollen und gezielte Maßnahmen durchführen konnte. So können Unternehmen die schwersten und am häufigsten wiederkehrenden Aufgaben Robotern übertragen, während die Bediener sich um die Vorbereitungs- und Überwachungsphasen des Arbeitsprozesses kümmern können.

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