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Ex-Schutz

Von Gefährdungsbeurteilungen und Explosionsschutzdokumenten

| Autor / Redakteur: Roland Kinkl / Victoria Sonnenberg

Anders stellt es sich dar, wenn in einem Lager auch umgefüllt wird (Bild 5). Hier ist im Normalfall mit einer Zone 1 zu rechnen. Wie weitläufig diese Zone sein wird, hängt von unterschiedlichen Randbedingungen ab. Die BGR 104 informiert über die Dimensionierung der Zonen.

Feuerbeständige Container begrenzen Auswirkungen

Kann das Entstehen einer gefährlichen explosionsfähigen Atmosphäre nicht verhindert werden, sind die verwendeten elektrischen und mechanischen Betriebsmittel so auszuführen, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht (sekundärer Explosionsschutz). Elektrische Betriebsmittel müssen der Atex-Richtlinie (94/9/EG) entsprechen und gekennzeichnet sein. Nur dann dürfen sie in den entsprechenden Zonen eingesetzt werden (Bild 6). Bei isolierten Bauteilen, die nicht mit dem Baukörper geerdet sind, ist ein ausreichender Potenzialausgleich sicherzustellen (Bild 2 ), zum Beispiel Lüftungsleitungen aus Metall, die am Baukörper mittels Rohrschelle mit eingelegter Gummimanschette befestigt sind.

Bei Flurförderzeugen der Gerätekategorie 3 G oder 3 D besteht nach Richtlinie 94/9/EG keine Prüf- und Bescheinigungspflicht durch eine benannte Stelle. Der Nachweis liegt in der Verantwortung des Herstellers. Er hat die Anforderungen zum Beispiel der EN-Normen 1755, 60079-14 und so weiter zu beachten.

Zur Begrenzung der Auswirkungen von Explosionen werden für die Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten feuerbeständige Bauteile eingesetzt. In der Regel sind dies feuerbeständige Regalcontainer oder Brandschutzcontainer.

* Roland Kinkl ist Geschäftsführer bei D.U.S.T Roland Kinkl – Dienstleistungen für Umwelt- und Sicherheitstechnik in 63150 Heusenstamm.

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