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3D-Druck mit Keramik Voxeljet gibt Zusammenarbeit mit Johnson Matthey bekannt

Redakteur: Simone Käfer

Auf den 3D-Druckern von Voxeljet hat Johnson Matthey seinen Keramikdruck entwickelt. Jetzt erweitern beide die Zusammenarbeit.

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Das keramischen Bauteile wurden von Johnson Matthey (JM) gedruckt. Für eine bessere Abstimmung von Material und Maschine arbeitet JM mit Voxeljet zusammen. Der Vergleich mit einer 1 Pfundmünze soll die hohe Aufläsung der gedruckten Keramikteile verdeutlichen.
Das keramischen Bauteile wurden von Johnson Matthey (JM) gedruckt. Für eine bessere Abstimmung von Material und Maschine arbeitet JM mit Voxeljet zusammen. Der Vergleich mit einer 1 Pfundmünze soll die hohe Aufläsung der gedruckten Keramikteile verdeutlichen.
(Bild: Voxeljet)

Voxeljet hat eine erweiterte Zusammenarbeit mit Johnson Matthey (JM) bekannt gegeben. JM stellt unter anderem Spezialchemikalien her und forscht seit an Möglichkeiten für das additive Fertigen mit keramischen Pulvern. Voxeljet hat sich auf Großformatdrucker und On-Demand-Fertigung spezialisiert. Diese Drucker sollen auf die Keramiken von JM ausgerichtet sein. „In den vergangenen Jahren haben wir eine verstärkte Nachfrage nach maßgeschneiderten Projekten speziell für den Druck verschiedener keramischer Pulver festgestellt”, erklärt Ingo Ederer, CEO von Voxeljet, die Zusammenarbeit.

Darum entschied sich JM für Voxeljet

Nach Tests mit mehreren additiven Verfahren, entschied sich JM für das Pulverdruckverfahren. Es sei eine schnelle, skalierbare und somit geeignete wirtschaftliche Lösung für industrielle Anwendungen, heißt es in der Mitteilung. Mit Voxeljet-Druckern entwickelte JM komplexe Designs, die neben einer vergrößerten Oberfläche und reduziertem Gewicht eine erhöhte Produktionseffizienz mit innovativen Gestaltungsfreiräumen aufweisen. „Mit den Voxeljet-Drucksystemen ist es gelungen, unsere keramischen Druckfähigkeiten weiterzuentwickeln, um unseren Kunden einzigartige und innovative Lösungen anbieten zu können.“ lobt Gareth Headdock, Leiter R&D bei Johnson Matthey. Dr. Samantha Thomas, Forschungsgruppenleiterin bei Johnson Matthey, ergänzt: „Durch die Skalierbarkeit der 3D-Druck-Technik von Voxeljet, sind wir heute in der Lage eine Vielzahl an Produkten flexibel auf Forschungssystemen zu entwickeln, die Funktionsfähigkeit durch einen Prototypensystem zu bestätigen und folgend das Fabrikat auf einem Produktivitätslevel von mehreren Tonnen Durchsatz tatsächlich herzustellen.” Während dieses Prozesses, bleiben die Vorteile hinsichtlich der Flexibilität, die durch das Fertigungsdesign integriert werden, zu jedem Zeitpunkt gegeben, erklärt Thomas weiter.

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