Wärmeleitfähigkeit erfordert Umdenken

Redakteur: Nadine Schweitzer

Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid, das in einem ersten Verbundprojekt über das Potenzial von wärmeleitfähigen Kunststoffen Einflussfaktoren und Stellgrößen bei der Entwicklung solcher Materialien untersucht, gewichtet und bewertet hat, berichtet unter anderem über das Verbundprojekt Wärmeleitfähige Kunststoffe 2, bei dem der Schwerpunkt auf die gezielte Eigenschaftsoptimierung hinsichtlich verschiedener Branchen gelegt wird.

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(Bild: Kunststoff-Institut Lüdenscheid)

Besonders in den Blick genommen werden dabei Anforderungen wie etwa Schlagzähigkeit, Fließfähigkeit oder der Einfluss möglicher Materialmodifikationen. Auch die spritzgießtechnische Verarbeitung von wärmeleitfähigen Kunststoffen sei ein wichtiger Faktor in der Entwicklungskette, den es zu beherrschen gelte, betont das Institut, um sie für Anwendungen zu qualifizieren.

Wärmeleitfähige Kunststoffe könnten aufgrund ihres Leichtbaupotenzials ressourcenschonende Effekte erzielen, heißt es, bei der Bauteilentwicklung gehe es jedoch meist nicht ohne Umdenken.

Kunststoff-Institut Lüdenscheid auf der Hannover Messe: Halle 2, Stand B30.

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