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PTC Live Stuttgart

Wandel in der Fertigungsindustrie bietet neue Chancen für PTC

| Autor / Redakteur: Stefanie Michel / Stefanie Michel

Etwa 1600 Besucher kamen in diesem Jahr zur PTC Live nach Stuttgart.
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Etwa 1600 Besucher kamen in diesem Jahr zur PTC Live nach Stuttgart. (Bild: Michel)

Unter dem Motto „Manufacturing transformation“ fand in diesem Jahr die PTC Live für den deutschsprachigen Raum in Stuttgart statt. An 2 Tagen konnten die Besucher unter zahlreichen Vorträgen, Workshops und Trainingsangeboten wählen, um zu erfahren, mit welchen Lösungen PTC in den nächsten Versionen aufwartet oder Anwender dem Wandel in der Fertigungsindustrie begegnen.

Wie Michael Sauter, Country Manager Zentraleuropa bei PTC, bereits in seiner Eröffnugnsrede andeutete, steht laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Oxford Economics die Fertigungsindustrie vor einem tiefgreifenden Wandel der Geschäftsprozesse. Die „Exzellenz in der Produktion“ als strategisches Differenzierungskriterium werde zunehmend an Bedeutung verlieren, während „Strategische Planung“ und „Services“ in den Fokus rücken. Und die Unternehmen müssen sich der Aufgabe stellen, sogenannte „Smart Products“ herzustellen.

Fertigungsindustrie stehlt mit Personalisierung, Vernetzung und Softwareintegration vor großen Herausforderungen

Jim Heppelmann, CEO von PTC, zeigte, welche Einflüsse auf die produzierende Industrie einwirken und diesen Wandel hervorrufen.

  • Zuerst sei die Digitalisierung zu nennen – ein Bereich, in dem sich PTC als einer der Pioniere sieht. Nur damit lassen sich Produkte digital entwickeln, simulieren und virtuell erproben. Digitale Modelle sind außerdem die Basis, um Prototypen und Serienbauteile aus dem 3D-Drucker herzustellen.
  • Bei der Produktentwicklung ist zudem die Globaisierung von großer Bedeutung. So gibt es beispielsweise zwischen globalen Entwicklerteams keine geographischen Grenzen mehr und Produkte werden weltweit vermarktet. Zudem verlagert sich die Nachfragen nach Produkten immer schneller auf neue geografische Märkte. Heppelmann ist sich sicher: „Globalisierung ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit.“
  • Die Fertigungsindustrie muss sich auf mehr und mehr Vorgaben und Richtlinien einstellen und diese auch nachweisen. Das umfasst unter anderem die Festlegung von Herstellungsverfahren, Standards, Normen, Sicherheitsrichtlinien oder Umweltauflagen.
  • Zu den weiteren Einflussfaktoren gehört die wachsende Personalisierung und die Anforderung, möglichst vielen Produktvarianten effizient herzustellen.
  • Es genügt auch nicht mehr, nur Produkte herzustellen. Vielmehr müssen die Produzenten ganze Lösungen oder Servicepakete mit anbieten. Das schließt ebenso umfassende Garantieleistungen ein.
  • Ebenso müssen die Unternehmen darauf reagieren, dass immer mehr Software in die Produkte integriert wird; die Produkte werden intelligent. „Wenn Sie kein gutes Softwareunternehmen sind, dann werden Sie auch kein guter Hersteller sein“, so Heppelmann weiter.
  • Diese Herausforderung schließt direkt an die letzte an: die Vernetzung. Alles, was sich über eine IP-Adresse ansprechen lässt, wird dann miteinander kommunizieren können (Internet der Dinge). Damit könnenn Produkte überwacht und gewartet werden – sowohl vom Hersteller als auch vom Anwender. Demgegenüber stehen jedoch hohe Anforderungen an die Netzinfrastruktur und die Sicherheit.

Jim Heppelmann ist sich sicher, dass all diese Einflüsse Umwälzungen hervorrufen können; mit ihnen umzugehen, heißt den Wandel zu begeliten. Sind Unternehmen fit für die Zukunft, dann haben sie also diese Einflussgrößen erkannt und reagieren mit veränderten Geschäftsprozessen. Und dabei will PTC mit seinen Softwarelösungen unterstützen, wie anhand von Beispielen auf der PTC Live in Stuttgart zu sehen war.

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