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Warehouse-Management-System

Warehouse Management macht Anwender zu Herren der Prozesse

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Version des Warehouse-Management-Systems lässt sich eigenständig auf Anforderungen zuschneiden

Tatsächlich hat PSI Logistics eine Version des PSI WMS entwickelt, die sich nach einem Schulungsprogramm durch die Hamburger von den Anwendern eigenständig und weitgehend unabhängig vom Softwareunternehmen auf ihre Anforderungen hin zuschneiden lässt. Ein attraktives Modell besonders für Betreiber wenig komplexer, gering automatisierter Läger.

So können Anwender die Version ohne großen Programmieraufwand selbständig etwa auf die Integration neuer Mandanten, Veränderungen von Topologien, Einlagerungs- und Kommissionierstrategien im Lager oder die Einbindung eines Staplerleitsystems ausrichten (Bild 2 – siehe Bildergalerie). Die Lagerbetreiber nehmen Zuordnungen von Anwendern, Lagerorten, Produktionswerken und Buchungsgründen selbst vor und richten Statistikfunktionen oder die Schnittstellen zum Warenwirtschaftssystem selbst ein und administrieren sie.

Bildergalerie

Programmerweiterungen im Warehouse-Management-System jederzeit nachrüstbar

Dabei lassen sich unter anderem die Datensätze der Mandanten jederzeit ändern, Speziallagerplätze und Übergabeplätze konfigurieren sowie Einlagerungs- und Kommissionierstrategien, Bereitstellungsprozesse oder die Nachschuborganisation je nach Anwendungserfordernis optimieren. Zudem ist die Grundkonfiguration des PSI WMS so angelegt, dass sich mit verändernden Geschäftsprozessen oder komplexerer Automation jederzeit Programmerweiterungen beziehungsweise Automationssteuerungen nachrüsten lassen.

Weitere Besonderheit: Das System ist multisite-fähig. Mit PSI WMS lassen sich einerseits die einzelnen Standorte in einer eigenen Prozesslandschaft führen, herunterfahren und verändern. Andererseits kann ein so genannter Superuser Einblick auf die Bestände und Verhältnisse aller angebundenen Standorte nehmen.

Optionen, die auch für Würth Elektronik Eisos interessant sind. 10.000 Artikelstämme sind im Distributionszentrum Waldenburg zu verwalten. 5000 Palettenstellplätze stehen im Hochregallager (HRL), weitere 30.000 Behälterstellplätze im Kleinteilelager für die Lagerung von Elektroteilen und Leiterplatten – weitgehend aus der eigenen Produktion – zur Verfügung. Kommissioniert wird gegenwärtig noch nach dem Prinzip Mitarbeiter-zur-Ware (Bild 3). Die Kommissionierstrategie wird aber mit weiterer Automation in den kommenden zwei Jahren geändert. Dafür schafft das Unternehmen mit Einführung von PSI WMS jetzt die IT-Grundlagen.

Bisheriges Warenwirtschaftssystem verursachte enorme Zeitverluste

35 Mitarbeiter lagern, kommissionieren und bearbeiten in Waldenburg pro Tag durchschnittlich 2000 Aufträge; 70 % davon Anbrüche mit weniger als einer Versandeinheit. Dabei hatte Würth bis zur Einführung von PSI WMS enorme Zeitverluste. Denn das Warenwirtschaftssystem (WWS) bot lediglich Bestandsmengenangaben. Lagerplatzsteuerung, Chargenverwaltung, wegeoptimierte Kommissionierung nach dem Prinzip First-in-first-out (Fifo) – Fehlanzeige. Dadurch hatte man aber auch keine Transparenz und keine Datengrundlage für die Umstellung der Prozesse.

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