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Warehouse-Management-System

Warehouse Management macht Anwender zu Herren der Prozesse

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„Low-Risk-Strategie“ hilft bei der Realisierung des Warehouse-Management-Systems

Seit Februar 2012 ist PSI WMS installiert, erfolgt die Umstellung im Parallelbetrieb vom Alt-WWS auf die neue Software. Das konnten Wettbewerber der PSI Logistics Würth nicht ermöglichen. Tagsüber läuft die normale Auftragsbearbeitung, nachts werden die Stellplätze neu organisiert, die Artikel und Artikelmengen im PSI WMS erfasst, neue Stellplätze generiert und die Artikel umgelagert. Ziel ist es, das gesamte Lagermanagement und die neuen Logistikprozesse über PSI WMS steuern zu lassen. Für die Realisierung hat PSI Logistics eine „Low-Risk-Strategie“ aufgelegt.

Zunächst wurden die Schnelldreher in das System integriert. Mit der gewonnenen Transparenz lassen sich nun die Prozesse analysieren und optimieren. Gegenwärtig werden etwa 25 % der Bestände über PSI WMS verwaltet. Ende des Jahres sollen die Umstellung und der Parallelbetrieb der beiden IT-Systeme abgeschlossen sein. Schon jetzt lässt sich jedoch erkennen, das allein aus der verbesserten Organisation durch das neue Warehouse-Management-System die Bestände schneller im Zugriff, die Aufträge wegeoptimiert schneller kommissioniert sind und der Durchsatz deutlich steigt.

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Darüber hinaus verzeichnet der Würth-Projektmanager Schlechtinger deutliche Vorteile im operativen Betrieb. Die Mitarbeiter haben die Einführung einer neuen IT-Unterstützung zunächst skeptisch betrachtet. Nun allerdings drängen sie, dass die Umstellung schneller erfolgt, weil das System sie entlastet und sie gern damit arbeiten. Darüber hinaus steige der Servicegrad im Distributionszentrum. Früher war das Lager bei hohem Aufkommen geradezu ein Flaschenhals. Mit dem neuen Warehouse-Management-System erfolgt die Auftragsfertigung nun nicht nur schneller, sondern auch nahezu fehlerfrei und die Nachschübe für die Kommissionierbereiche sind optimiert.

Warehouse-Management-System lässt sich komfortabel auf die jeweilige Anforderung zuschneiden

Darüber hinaus bietet das WMS Würth Elektronik gute Entwicklungsperspektiven. Weitreichende Management- und Dispositionsfunktionen optimieren die Bestandshaltung und sorgen – mit Blick auf die Effizienz und ökologische Nachhaltigkeit der Prozesse – für ein optimales Ressourcenmanagement. Mit seiner einzigartigen Systemarchitektur ist PSI WMS hochgradig flexibel. Es lässt sich komfortabel auf die jeweiligen Anforderungen oder geänderte Geschäftsprozesse zuschneiden. Update- und Release-Fähigkeit unterstreichen darüber hinaus die Zukunftsfähigkeit und Investitionssicherheit der Software. Neue Prozesse und das Handling neuer Produkte sind schnell in die Systemstruktur integrierbar. Am Ende wird Würth Elektronik Eisos PSI WMS weitgehend eigenständig konfigurieren und führen. Darüber hinaus besteht die Option, die Verwaltung und Steuerung weiterer Lagerstandorte in das System einzubinden.

* Rainer Barck ist Fachjournalist in 21031 Hamburg. Weitere Informationen bei: PSI Logistics GmbH, 22047 Hamburg

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