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Ineos Styrolution Warum styrolbasierte Kunststoffe im Automobilbau wieder trendy sind

Redakteur: Peter Königsreuther

Ineos Styrolution hat auf der K 2016 das neue Novodur Ultra vorgestellt. Styrolbasierte Materialien seien jetzt auch gut laserschweißbar. Und mit Stylight* hat das Unternehmen jetzt auch einen flexibel zu verarbeitenden Verbundwerkstoff im Portfolio.

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Ineos Styrolution hat auf der K 2016 dieses mit Novodur hergestellte Rücklichtgehäuse präsentiert. Dieses Styrol-Polymer gilt als wärmebeständig, soll bei der Verarbeitung leicht fließen und punkte in einer Variante bei der Montage durch die Möglichkeit jetzt mittels Laser schweißbar zu sein.
Ineos Styrolution hat auf der K 2016 dieses mit Novodur hergestellte Rücklichtgehäuse präsentiert. Dieses Styrol-Polymer gilt als wärmebeständig, soll bei der Verarbeitung leicht fließen und punkte in einer Variante bei der Montage durch die Möglichkeit jetzt mittels Laser schweißbar zu sein.
(Bild: Möltgen)

Styrolkunststoffe eröffnen dank ihrer einzigartigen Eigenschaften, wie es heißt, neue Möglichkeiten des Fahrzeugdesigns und kommen dem wachsenden Bedürfnis der Automobilindustrie nach ästhetischen und formstabilen Materialien entgegen.

Zu den interessantesten Innovationen, die das Unternehmen dieses Jahr auf den Markt gebracht hat, gehören Optimierungen des bereits etablierten Materialportfolios für Anwendungen im Automobilinnenraum. Das neue Novodur Ultra bietet eine gute Schlagzähigkeit sowohl bei Raum- als auch bei Tieftemperaturens sowie eine äußerst gute Zähigkeit noch bei -30 °C. Seine hohe Hitzebeständigkeit und gute Fließfähigkeit sollen das positive Eigenschaftsbild abrunden.

Noch mehr Materialkombinationen als Ziel

Christophe Ginss, Automotive Sales Director EMEA bei Ineos Styrolution, erkennt ein großes Potenzial für Anwendungen im Kfz-Innenraum: „Wir gehen davon aus, dass das neue Novodur Ultra sich zum bevorzugten Material bei der Automobilinneneinrichtung entwickeln wird, insbesondere bei Türblättern, unteren Sitzverkleidungen, Mittel- und Oberkonsolen, Handschuhfachtüren und Rahmen.“

Gemeinsam mit einem führenden Anbieter habe Ineos Styrolution ein optimiertes, laserschweißbares Novodur entwickelt, dass sich durch eine hohe Haftfähigkeit mit anderen Materialien, wie PMMA, auszeichne und auch für Außenanwendungen, wie das Rücklichtgehäuse geeignet ist (Bild). Darüber hinaus arbeitet Ineos Styrolution gemeinsam mit einem Lasermaschinenhersteller an der Optimierung der Hafteigenschaften von anderen Materialien, wie es weiter heißt. Denn bei neuen Fahrzeugmodellen spielen Design und Ästhetik eine immer größere Rolle. Originalhersteller (Original Equipment Manufacturers) wünschen eine perfekte Oberfläche, auch wenn zwei verschiedene Materialien verklebt werden. Novodur ermöglicht darüber hinaus eine Verringerung der Produktionskosten.

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