Trennen mit Wasser Wasserstrahlschneiden für Genussmomente im Freien

Autor / Redakteur: Norbert Novotny / M.A. Frauke Finus

Der Stellenwert der Freiluftgastronomie war schon immer hoch – ganz egal bei welchem Wetter! Möglich wird dies mit Lösungen von Meissl, dem Pionier von Schirmbars, die im Laufe der Jahrzehnte zu echten Vergnügungszonen weiterentwickelt wurden. Die dafür benötigten Blechzuschnitte werden dabei auf einer Wasserstrahlschneidmaschine von STM gefertigt.

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Man stelle sich vor, es regnet in Strömen und man bleibt als Gast eines Gastronomiebetriebes trotzdem gemütlich im Freien sitzen, weil die Stimmung gerade so gemütlich und die Gespräche so gut sind. Das ist nur möglich mit einer wetterunabhängigen Architektur. Um das gastronomische Angebot und das zunehmende Freiluftbedürfnis von Gästen im wahrsten Sinne des Wortes unter ein Dach zu bekommen, gibt es Meissl.
Man stelle sich vor, es regnet in Strömen und man bleibt als Gast eines Gastronomiebetriebes trotzdem gemütlich im Freien sitzen, weil die Stimmung gerade so gemütlich und die Gespräche so gut sind. Das ist nur möglich mit einer wetterunabhängigen Architektur. Um das gastronomische Angebot und das zunehmende Freiluftbedürfnis von Gästen im wahrsten Sinne des Wortes unter ein Dach zu bekommen, gibt es Meissl.
(Bild: Meissl)

Die Meissl Open-Air Solutions GmbH schafft seit über 40 Jahren mit ihren Großschirmen, Schirmbars und Windschutzlösungen die besten Voraussetzungen dafür, dass sich Menschen draußen treffen, lachen, leben und genießen – bei jedem Wetter. „Mit immer neuen Produktideen und -lösungen wurde aus unserer anfänglichen Schirmbar, bestehend aus einer Bar mit stabilem Großschirm, eine sehr breite Produktpalette bis hin zu individuellen Großflächenüberdachungen und mobilen Windschutzwänden“, erläutert Hermine Meissl, die seit 1989 im Unternehmen tätig ist und im Jahr 2001 die Geschäftsführung von ihrem Vater und Firmengründer übernommen hat.

Nicht nur für Gastronomen, auch für Hotels, Kommunen oder den Einzelhandel gewinnen solch vielseitig nutzbare „Freiräume“ auf Terrassen und Freiflächen immer mehr an Bedeutung. Denn als attraktive Treffpunkte beleben sie Boulevards und Flanierzonen, Plätze und Grünflächen. Meissl-Konzepte schaffen markante, lebendige Anziehungspunkte und beweisen heute ihre Zuverlässigkeit in alpinen Hochlagen ebenso wie in Küstenregionen oder an stark frequentierten City-Standorten. „Jede Lösung ist dabei ein Unikat und exakt auf den individuellen Bedarf des Kunden zugeschnitten – egal wie extrem der Standort und die Belastung auch sind“, so die Geschäftsführerin.

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Und Martin Eltbogen, Geschäftsführer der Meissl Forschungs- und Entwicklungs GmbH, die für die Produktentwicklung der Meissl-Produkte verantwortlich ist, ergänzt: „Zu den Erfolgsfaktoren beispielsweise unserer Schirmbars gehören Funktionalität, Zuverlässigkeit und ergonomische Planung. Zapfhähne, Kühlungen, Musikanlage, Lichtsteuerung – alles ist an seinem Platz und funktioniert auch unter herausfordernden Bedingungen. Effektbeleuchtung, Heizstrahler, Design oder Sound – all dies trägt zur besonderen Atmosphäre einer Schirmbar bei und macht sie für Gäste zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.“

Teilequalität, Wirtschaftlichkeit und komfortabler Bedienung

Solutions am Standort Pfarrwerfen (Sbg.) mit rund 50 Mitarbeitern und 8.500 m2 Betriebsfläche auf eine zu 100 Prozent österreichische Wertschöpfungskette, sowohl bei Rohmaterialien wie Stahl, Edelstahl, Aluminium, Textilien oder Holz und zugekauften Komponenten als auch in der eigenen Fertigung.

So auch im Blechzuschnitt. Denn dort verrichtet seit mehr als vier Jahren eine Wasserstrahlschneidmaschine des österreichischen Herstellers STM absolut zufriedenstellend ihre Dienste. „Zuvor waren wir lediglich mit einer Schlagschere ausgestattet und mussten daher einen Großteil unserer Blechzuschnitte extern zukaufen. Da wir bei unserem damaligen Schneidpartner immer wieder mit Lieferverzögerungen und Mängel in der Teilequalität zu kämpfen hatten, entschieden wir uns für eine Investition in den eigenen Maschinenpark“, erinnert sich Eltbogen. Aufgrund des zu bearbeitenden Materialspektrums entschieden sich die Pfarrwerfener für den Einsatz der Wasserstrahlschneidtechnologie.

„Bei unseren Investitionen oder auch beim Materialeinkauf legen wir besonders großes Augenmerk darauf, österreichische, wenn möglich sogar Betriebe aus der Region zu stärken“, verdeutlicht Hermine Meissl. Im nicht einmal 20 km entfernten Eben in Pongau fand man mit STM einen der führenden Anbieter von Wasserstrahlschneidsystemen, der letztendlich auch den Zuschlag erhielt. „Die Entscheidung im Jahr 2016 war goldrichtig. Die Maschine überzeugt mit höchster Teilequalität, Wirtschaftlichkeit und komfortabler Bedienung. Auch das Service von STM ist in puncto Reaktionszeit und Kompetenz vorbildlich“, ist die Geschäftsführerin voll des Lobes.

Flexibilität und Kreativität gewonnen

Konkret wurde eine STM Premium Cut 4020 mit 2D-Schneidkopf gewählt, mit der auch Großformatbleche bearbeitet werden können. „Unsere Premium Cut Wasserstrahl-Schneidsysteme sind Hochleistungssysteme, die keine Wünsche offenlassen. Sie sind für Schneidaufgaben mit hohen Genauigkeitsanforderungen und hohen Geschwindigkeiten ideal geeignet. Die Anlagen arbeiten ressourcenschonend und zeichnen sich durch einen äußerst geringen Strom-, Wasser- und Luftverbrauch aus. Alle konstruktiven Bauteile und Schrauben bestehen aus verschleißfestem Edelstahl oder Aluminium“, beschreibt Jürgen Moser, Geschäftsführer der STM waterjet GmbH, die Vorzüge der Maschine.

Bei Meissl wird damit ausschließlich Flachmaterial in Stahl, Aluminium und Edelstahl bis 30 mm geschnitten. „Da wir uns mit der Maschine den Blechzuschnitt ins Haus geholt haben, sind wir unabhängig von externen Partnern. Dadurch haben wir enorm an Flexibilität gewonnen“, betont Eltbogen, der ergänzt: „Zudem können wir in der Konstruktion unserer Lösungen wesentlich kreativer agieren. Wir haben nun Gestaltungsmöglichkeiten, die zuvor einfach nicht denkbar waren. Beispielsweise schneiden wir Schriftzüge, Logos und Bilder oder fertigen attraktive Barverkleidungen.“ Einen weiteren Vorteil der Wasserstrahlschneidtechnologie sieht er darin, dass die Zuschnitte keinerlei Aufhärtung aufweisen und somit keine Nachbearbeitung der Teile notwendig ist.

Umweltbewusst und ressourcenschonend

Für den umweltbewussten und ressourcenschonenden Betrieb bietet STM auch Lösungen zur Aufbereitung des verbrauchten Wassers an. „Die meist mehrstufigen Systeme ermöglichen die Reinigung des Abwassers bis zur Nachweisgrenze von Feststoffen und gelösten Stoffen. Das gefilterte Wasser kann entweder in den örtlichen Kanal eingeleitet oder bei Bedarf in den Kreislauf rückgeführt werden“, geht Moser ins Detail. In Pfarrwerfen ist beispielsweise ein mehrstufiges Abrasivausbringungssystem im Einsatz. Das verbrauchte Abrasiv wird dabei mit dem automatischen Abrasiv-Spülsystem aus dem Schneidbecken ausgespült. „Alle Teile des Systems, die mit Abrasiv in Berührung kommen, sind außerhalb des Schneidbeckens angeordnet. Das verringert Stillstandzeiten bei Wartungsarbeiten und auch die laufenden Kosten, die für die Abrasivmittel-Abscheidung anzusetzen sind“, betont der STM-Geschäftsführer.

Eine keramikbeschichtete Hochleistungspumpe saugt das Wasser-Abrasiv-Gemisch aus dem Schneidbecken über den Ansaugfilter ab. Das Abrasiv setzt sich dabei in einem Behälter ab. Die zweite Hochleistungspumpe befördert wiederum das vom Abrasiv getrennte Wasser über zwei Spülköpfe in das Schneidbecken zurück. „Die Steuerung erfolgt automatisch über eine SPS. Das automatische Abrasiv-Spülsystem schaltet sich zudem beim Schneiden mit Abrasiv automatisch ein und nach dem Schneidvorgang am Ende einer kurzen Nachlaufzeit wieder aus. Das Abrasiv kann dann trocken entsorgt oder dem Abrasivmittelhersteller zur Wiederaufbereitung übergeben werden“, fährt Moser fort. Darüber hinaus wird durch die Integration eines Hydrofilters das Prozesswasser so aufbereitet, dass es über den Druckbeutelfilter in den Kanal geleitet werden kann.

Zukunftssicher dank Digitalisierung

Um das Potenzial des Wasserstrahls voll auszuschöpfen, bietet STM eine leistungsstarke Software, mit der die Programme erstellt, Zeichnungen importiert und die verfahrensspezifischen Schneidparameter eingestellt werden können. „Das intuitive Benutzer-Interface und von der Software vorgeschlagene Strategien machen die Bedienung der Maschine sehr einfach. Dank der Möglichkeit einer Simulation des jeweiligen Schneidauftrags ist zudem absolute Prozesssicherheit gegeben“, ist Eltbogen beruhigt. „Unsere Konstrukteure generieren in der Arbeitsvorbereitung die Schnittbilder, schicken sie zur Maschine und der Bediener muss nur noch den Startknopf drücken.“ Somit sei man bei Meissl auch in der Lage, die Maschine bei Bedarf auch mannlos bis in die Nacht schneiden zu lassen.

Um sich für die Zukunft bestmöglich aufzustellen, will Meissl Open-Air Solutions generell vermehrt in Digitalisierungsmaßnahmen investieren. „Durch eine umfassende digitale Vernetzung können wir unsere Produktion transparenter gestalten, besser steuern und unsere Prozesse kontinuierlich optimieren“, ist Martin Eltbogen zuversichtlich. Und Hermine Meissl ergänzt abschließend: „Unser Erfolgsrezept war schon immer, gesund und nachhaltig zu wachsen. Dafür müssen zuvor mit Verstand stets die nötigen Rahmenbedingungen und Strukturen geschaffen werden, mit denen unsere Mitarbeiter ihr Potenzial bestmöglich entfalten können. Wir wollen nicht größer werden, sondern permanent besser. Mit zuverlässigen und kompetenten Partnern wie STM sind wir dafür auch für die Zukunft bestens gerüstet.“

Mehr Effizienz im Presswerk

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