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Turck

Weichen für die Zukunft des Familienunternehmens gestellt

16.10.2008 | Redakteur: Alexander Strutzke

Christian Wolf, Geschäftsführer der Hans Turck GmbH & Co. KG: „Turck ist eines der wenigen Unternehmen, die in den USA eine Marktführerschaft haben.“Bild: Strutzke
Christian Wolf, Geschäftsführer der Hans Turck GmbH & Co. KG: „Turck ist eines der wenigen Unternehmen, die in den USA eine Marktführerschaft haben.“Bild: Strutzke

Mit der Umstellung der Geschäftsleitungsstruktur hat das Familienunternehmen Turck den Weg in die nächste Generation geebnet. Ulrich Turck, Geschäftsführer und Sohn des Gründers Hans Turck, versprach während einer Pressekonferenz: „Turck wird nicht zum Spielball von Spekulanten, sondern als Familienunternehmen weiter bestehen und ausgebaut.“

Außer ihm sind in der Geschäftsleitung der Holding noch der Bruder von Hans Turck und Mitbegründer des Unternehmens, Werner Turck, dessen Sohn Markus sowie als Externer Christian Wolf. In Zukunft soll das Unternehmen von zwei geschäftsführenden Gesellschaftern und zwei angestellten Geschäftsführern geleitet werden. Ein externer Beirat, der nicht aus Gesellschaftern besteht, übernimmt die Kontrollfunktion.

Turck erwartet auch 2008 noch zweistelliges Umsatzwachstum

Für 2008 erwartet das Unternehmen trotz Finanzkrise weiterhin ein Umsatzwachstum von 11% auf zirka 370 Mio. Euro. Das wäre das fünfte Jahr in Folge mit zweistelligem Wachstum. Vor allem das Auslandsgeschäft ist daran mit 70% beteiligt, wobei zu 80% in Deutschland und der Schweiz produziert wird.

Auch am zuletzt schwächelnden Markt USA konnte Turck zulegen. „Wir haben ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr in den USA gehabt“, sagte Christian Wolf und fügte als Begründung hinzu: „Turck ist eines der wenigen Unternehmen, die in den USA eine Marktführerschaft haben.“ Internationalisierung steht weiterhin auf dem Programm des Unternehmens, denn „Sie müssen als Unternehmen dorthin gehen, wo die Märkte sind“, so Wolf.

Allerdings möchte man nicht durch Billigpreise mit den lokalen Wettbewerbern in Konkurrenz treten. Turck will vielmehr durch zuverlässige und ausfallsichere Produkte überzeugen und dem Kunden das Denken in Prozesskosten statt in Produktkosten näherbringen. Christian Wolf: „Unser Preis für eine Komponente steht in keinem Verhältnis zu den Downtime-Kosten einer Maschine.“

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