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Expansion Weidmüller verstärkt Präsenz in Asien

Redakteur: Andrea Gillhuber

Weidmüller baut seine Präsenz in Asien mit neuen Niederlassungen in Indien und Taiwan weiter aus. Vor allem im Bereich Robotik möchte der Automatisierungsspezialist den Markt vorantreiben.

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Vertreter der Weidmüller-Gruppe aus Detmold und China eröffneten in einer feierlichen Zeremonie die neue Niederlassung in Taiwan.
Vertreter der Weidmüller-Gruppe aus Detmold und China eröffneten in einer feierlichen Zeremonie die neue Niederlassung in Taiwan.
(Bild: Weidmüller)

Die Weidmüller-Gruppe mit Hauptsitz in Detmold baut ihre Präsenz in Asien weiter aus. Der Automatisierungsspezialist hat zum 1. November ein neues Gruppenunternehmen im indischen Bangalore gegründet. Auf 3000 m² entstand ein neues Lager- und Logistikzentrum, welches die bereits 2009 gegründet Vertriebstochtergesellschaft Weidmuller Electronics India Pvt ergänzt. Von dort aus werden die Bereiche Vertrieb, Marketing, Training und alle damit verbundenen Services vor Ort unterstützt.

Die neue Niederlassung ist nicht der einzige Schritt, den das Detmolder Unternehmen unternimmt, um seine Präsenz in Asien zu verstärken. Bereits am 16. Oktober eröffnete Weidmüller ein Vertriebsniederlassung in Taiwan, welche von dort aus für weitere Umsatzimpulse in die vielversprechende Region sorgen soll.

Auch im Bereich Robotik engagiert sich der Automatisierungsspezialist in Asien. So beteiligt sich Weidmüller in der High-Tech-Region Guangdong in China zusammen mit Partnerunternehmen an der Gründung der Robotation Academy Foshan. Gemeinsam mit 21 Partnerunternehmen aus der Robotik und Automatisierung sollen Lehrgänge und Konferenzen für die wachsende Robotikindustrie in der High-Tech-Region Guangdong angeboten werden. Durch die Zusammenarbeit mit den Partnern in Foshan sowie mit der deutschen Roboterakademie in Hannover will das Unternehmen in Südchina ein Roboter-Ökosystem aufbauen, mit dem der Wandel in der lokalen Fertigungsindustrie beschleunigt werden kann.

Die Robotik erfreut vor allem in der Produktion wachsender Beliebtheit. Aktuelle Zahlen belegen den großen Hebel: Der Branchenverband International Federation of Robotics (IFR) schätzt den Bestand an Industrierobotern bis 2020 auf mehr als drei Millionen Stück.

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