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Elektrotechnik Weidmüller wächst 2017 weit über Branchenschnitt

Das Elektrotechnikunternehmen Weidmüller wächst stark und erzielt 2017 einen Rekordumsatz von über 730 Mio. Euro.

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Der Vorstand der Weidmüller Gruppe um Elke Eckstein (Vorstand Operations und Chief Digital Officer), Jörg Timmermann (Vorstandssprecher und Finanzvorstand) und José Carlos Álvarez Tobar (Vertriebsvorstand) ist mit dem Jahr 2017 sehr zufrieden (v.l.n.r.).
Der Vorstand der Weidmüller Gruppe um Elke Eckstein (Vorstand Operations und Chief Digital Officer), Jörg Timmermann (Vorstandssprecher und Finanzvorstand) und José Carlos Álvarez Tobar (Vertriebsvorstand) ist mit dem Jahr 2017 sehr zufrieden (v.l.n.r.).
(Bild: Weidmüller)

Die auf Industrial Connectivity, Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen spezialisierte Weidmüller-Gruppe erwartet getragen von einem sehr guten Marktumfeld für 2017 einen Gesamtumsatz auf dem Rekordniveau von über 730 Mio. Euro. Das gab das Unternehmen auf dem diesjährigen Jahresabschlussgespräch am Hauptsitz in Detmold bekannt. „Vor allem die Investitionen in unser neues Automatisierungsportfolio und Lösungen für die Digitalisierung beginnen sich mit neuen Produkten und Geschäftsfeldern auszuzahlen“, erklärt Weidmüller-Vorstandssprecher Jörg Timmermann. Mit dem Rückkauf der Vertriebsgesellschaften in den USA, Kanada und Mexiko sowie der Gründung eines neuen Gruppenunternehmens in Indien hat das Unternehmen zudem die Weichen für noch stärkeres internationales Wachstum gestellt. „Wir sind sehr zuversichtlich, den eingeschlagenen Wachstumspfad auch nächstes Jahr weiter zu beschreiten“, so Timmermann weiter. Den finalen Jahresabschluss werde Weidmüller wie in den vergangenen Jahren auf der Hannover Messe im April 2018 präsentieren.

Innovationen für Automatisierung und Digitalisierung als Wachstumstreiber

Einen immer größeren Anteil am Umsatz beim Detmolder Elektrotechnikunternehmen macht der Anteil an innovativen Produkten und Lösungen für die Automatisierung und Digitalisierung aus. Treiber ist hier vor allem die neue Division Automation Products & Solutions, die über 50 % ihres Umsatzes mit Angeboten erzielt, die in den vergangenen fünf Jahren entstanden sind. Dies zeigt auch das Umsatzwachstum der Division mit einem Rekordwert von über 25 % gegenüber dem Vorjahr. „Mit unserer Industrial Analytics-Lösung zur Datenanalyse, dem Automatisierungsportfolio ‚U-mation‘ oder unseren Services zur Planung von Schaltschränken und im Bereich Geräteanschlusstechnik sind wir bei wichtigen Trendthemen sehr gut aufgestellt. Das zeigt auch das sehr positive Feedback auf der SPS IPC Drives 2017 Ende November in Nürnberg – einer der führenden Messen für elektrische Automatisierung Europas“, verdeutlicht Weidmüller-Vertriebsvorstands José Carlos Álvarez Tobar. „Wir verstehen uns immer mehr als Partner unserer Kunden bei der Umsetzung der digitalen Transformation und bieten innovative Lösungen zur Realisierung neuer datengetriebener Geschäftsmodelle“, ergänzt Elke Eckstein, Vorstand Operations und Chief Digital Officer der Weidmüller-Gruppe.

Investitionen in neuen Standort in Paderborn und stärkere Kooperation mit Hochschulen in Lemgo

Damit der Innovationsschub in Zukunft nicht nachlässt, investiert das Unternehmen in seinen Standort in Detmold sowie den Bau eines neuen Gebäudes an der Zukunftsmeile in Paderborn. Durch den Neubau in Paderborn stärkt das Unternehmen die Zusammenarbeit mit der dort ansässigen, äußerst innovativen Forschungslandschaft im Bereich der Softwareentwicklung, Softwarequalität und IT-Sicherheit. Dadurch entstehen Vorteile, von denen auch die ab 2020 dort ansässige Division Automation Products & Solutions bei der Entwicklung neuer Produkte und Lösungen profitieren wird. Neben dem Customer & Technology Center (CTC) in Detmold (Fertigstellung 2018) stärkt Weidmüller darüber hinaus die Zusammenarbeit mit Hochschule und Forschungseinrichtungen in Lemgo und möchte künftig die Stärke der Clusterregion OWL im Bereich Digitalisierung noch intensiver nutzen. „Dieses Know-how wollen wir gemeinsam weiter ausbauen, mit der Entwicklungsarbeit in unseren Divisionen verknüpfen und so langfristig unsere Innovationskraft stärken“, verdeutlicht Timmermann.

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