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Robotik Weidmüller will Robotiklösungen in China voranbringen

Redakteur: Katharina Juschkat

In der High-Tech-Region Guangdong in China beteiligt sich Weidmüller zusammen mit Partnerunternehmen an der Gründung der Robotation Academy Foshan. Das Unternehmen will die Plattform nutzen, um Robotiklösungen anzubieten.

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Das Thema Robotik spielt auch in China eine große Rolle – das will sich Weidmüller zunutze machen.
Das Thema Robotik spielt auch in China eine große Rolle – das will sich Weidmüller zunutze machen.
(Bild: Patrice Kunte (MA)Hannover 30449 Hanomaghof 2/Weidmüller)

Das Elektrotechnikunternehmen Weidmüller beteiligt sich als Gründungspartner an der Robotation Academy Foshan (RAF) in China. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss globaler Marktführer und lokaler Unternehmen. Der Fokus liegt auf der „Smart Production“, der intelligenten Produktion.

Weidmüller will zusammen mit 21 Partnerunternehmen aus der Robotik und Automatisierung Lehrgänge und Konferenzen für die wachsende Robotikindustrie in der High-Tech-Region Guangdong anbieten. „Wir präsentieren in dem neuen Hightech-Zentrum zum Beispiel Anschlusslösungen für die Versorgung der Roboter mit Energie, Daten und Signalen“, verdeutlicht Jörg Scheer, Leiter der Division Device and Field Connectivity bei Weidmüller. Dazu gehören Systeme für die berührungslose Energieübertragung, Stromversorgungen, I/O-Systeme, schwere Steckverbinder, Energiemessgeräte, Netzwerkinfrastruktur sowie Energiebussysteme.

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Weidmüller will Roboter-Ökosystem aufbauen

Der Vice President Asien von Weidmüller, Lance Zhao, erklärt: „Die Akademie wird unsere neue Plattform sein, um unsere Robotiklösungen für die Kunden in der Provinz Guangdong zu präsentieren.“ Durch die Zusammenarbeit mit den Partnern in Foshan sowie mit der deutschen Roboterakademie in Hannover will das Unternehmen in Südchina ein Roboter-Ökosystem aufbauen, mit dem der Wandel in der lokalen Fertigungsindustrie beschleunigt werden kann.

Das Thema Robotik verändert zurzeit die Wertschöpfungsketten in der Produktion und damit vor allem den Maschinenbau. Aktuelle Zahlen belegen den großen Hebel: Der Branchenverband International Federation of Robotics (IFR) schätzt den Bestand an Industrierobotern bis 2020 auf mehr als drei Millionen Stück. „Bei aktuell etwa 1,8 Millionen Industrierobotern in den Fabriken weltweit wäre das eine deutliche Verdopplung – und zwar in weniger als drei Jahren“, erklärt Scheer.

Der Beitrag erschien zuerst auf unserer Schwesterseite Elektrotechnik.

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