Präzisions-Drehmaschinen Weiler-Manufaktur lockt Hunderte auf ihre Hausmesse

Autor / Redakteur: Victoria Sonnenberg / Mag. Victoria Sonnenberg

Rund 600 Besucher ließen sich nicht die Industrie- und Ausbildungstage von Weiler entgehen, die neben einigen Neuheiten auch informative Fachvorträge zu Automation, Ausbildung und Sicherheit im Werkzeugmaschinenbau boten.

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Unter dem Motto „Mehr Wert – mehr Wissen – mehr Weiler“ lud der Maschinenbauer Weiler am 24. und 25. Juni zu seinen Industrie- und Ausbildungstagen.
Unter dem Motto „Mehr Wert – mehr Wissen – mehr Weiler“ lud der Maschinenbauer Weiler am 24. und 25. Juni zu seinen Industrie- und Ausbildungstagen.
(Bild: auchkomm)

Im Rahmen einer umfassenden Ausstellung zeigte der deutsche Marktführer bei konventionellen und zyklengesteuerten Präzisions-Drehmaschinen das vielfältige Maschinenprogramm einschließlich seiner CNC-Drehzentren und Radialbohrmaschinen.

Daneben erwartete die Kunden und Interessenten aus Industrie, Ausbildung und Berufsschule ein vielfältiges Programm aus Werksrundgängen, Live-Vorführungen, Partnerpräsentationen und Vorträgen. Viele Besucher lobten ausdrücklich die intensive persönliche Betreuung und Beratung durch die Mitarbeiter. Die Maschinenpräsentation zeigte eine breite Auswahl an konventionellen, zyklengesteuerten und CNC-Präzisions-Drehmaschinen und Radialbohrmaschinen für die Einzel- und Kleinserienfertigung.

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Von der Optikindustrie über den Werkzeug- und Formenbau bis zur Erdölförderung

Weiler sprach damit alle Unternehmen an, bei denen es in erster Linie auf Exaktheit der Werkstückbearbeitung ankommt – von der Optikindustrie über den Werkzeug- und Formenbau bis hin zur Erdölförderung. Werksführungen, praktische Demonstrationen und Stände von Partnerunternehmen wie beispielsweise dem Reftrofit-Dienstleister WMS rundeten die Veranstaltung ab.

Viel Anklang fand zudem das Vortragsprogramm. Wissenschaftler der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden und des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) Stuttgart sowie Praktiker aus Berufsschulen, Versicherungswirtschaft und Unternehmen stellten aktuelle Forschungsergebnisse und Entwicklungen vor.

Weiler-SL2-Steuerung erhältlich für zyklengesteuerte Präzisions-Drehmaschinen

Zu den präsentierten Innovationen gehörten die aktuelle Version der Weiler-SL2-Steuerung, die jetzt für alle zyklengesteuerten Präzisions-Drehmaschinen des Herstellers erhältlich ist. Zahlreiche Verbesserungen sollen das Arbeiten im Vergleich zu der Vorgängerversion spürbar vereinfachen. Dazu gehört ein leistungsfähigerer Rechner, eine komfortablere Datenverwaltung, umfangreichere Abspan- und Einstechzyklen und ein vereinfachter Gewindezyklus.

Die Benutzeroberfläche erschließt sich intuitiv, bedient wird die Steuerung bequem über einen großen, übersichtlichen 15-Zoll-Bildschirm. Wie ihre seit 25 Jahren erfolgreichen Vorgängerversionen bietet auch die aktuelle Ausführung stets die Alternative des manuellen Bedienens durch Handräder und mittels Einfachzyklen. Das Unternehmen zählt diese Möglichkeit zu den Alleinstellungsmerkmalen seiner zyklengesteuerten Präzisions-Drehmaschinen, die es kontinuierlich weiterentwickelt.

Weiler ist bekannt für seine hochwertigen Ausbildungsmaschinen – vor allem die konventionellen Präzisions-Drehmaschinen Praktikant VCplus und Condor VCplus eignen sich mit dem optional erhältlichen Lehrer-IdentifikationS-System „e-LISSY“ besonders gut für die Lehre. Beide Maschinen können zudem unverändert als vollwertige, energieeffiziente Produktionsmaschinen in Werkzeugmachergenauigkeit eingesetzt werden.

Mit seinem Energiesparsystem „e-TIM“ trägt Weiler dem Umweltgedanken Rechnung

Beide Modelle verfügen außerdem über die Anzeige- und Regelelektronik Weiler-VCplus, die das manuelle Bedienen durch eine Reihe von Funktionen erleichtert. An einem 8-Zoll-Farbbildschirm können konstante Schnittgeschwindigkeiten mit Drehzahlbegrenzung angewählt und Daten für bis zu 99 Werkzeuge gespeichert werden.

Auch den schonenden Umgang mit Ressourcen thematisierte Weiler auf den Industrie- und Ausbildungstagen. So verfügen bereits viele Präzisions-Drehmaschinen über das von Weiler entwickelte Energiesparsystem „e-TIM“. Es überwacht den Energieverbrauch, speist Bremsenergie ins Stromnetz zurück, schaltet nicht benötigte Nebenaggregate automatisch aus und wechselt bei Maschinenstillstand timergeführt in den Stand-by-Modus. MM

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