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Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik

Weiterbildungsprogramm für innovative Produktion

| Redakteur: Melanie Krauß

Die WGP (Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik) startet ab März ihre Weiterbildungsreihe für innovative Produktion. Die Inhalte sind breit gefächert und orientieren sich laut Veranstalter an den täglichen Herausforderungen eines produzierenden Unternehmens.

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Der Blick durch das Blechpaket eines Stators.
Der Blick durch das Blechpaket eines Stators.
(Bild: FAPS, Universität Erlangen-Nürnberg)

Die verschiedenen Institute der WPG (Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik) bieten insgesamt rund 15 ein- bis zweitägige Seminare oder auch Inhouse-Schulungen an. Interessierte Unternehmen finden sowohl wirtschaftlich-organisatorische Weiterbildungen als auch praktische produktionstechnische Schulungen und simulativ-theoretische Veranstaltungen.

So bietet die WGP-Produktionsakademie unter anderem das Seminar „Lean und Digital – Entlang des Wertstroms zum Ziel“ des IWB (Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften) an der TU München an. An der Lernfabrik für schlanke Produktion (LSP) in Garching erproben Fach- und Führungskräfte durch die Montage von realen, industriell eingesetzten Planetenradgetrieben Methoden und Grundsätze der schlanken Produktion. Aktuelle Schlüsseltechnologien zur „Produktion elektrischer Antriebe“ vermitteln die Experten des FAPS (Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik) an der Universität Erlangen-Nürnberg. Und Grundlagen zur „Produktionsplanung und -steuerung im Zeitalter von Industrie 4.0“ lassen sich durch ein praxisnahes Planspiel an der IFA-Lernfabrik des Instituts für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) an der Leibniz-Universität Hannover lernen. Auch die „Additive Fertigung metallischer Bauteile“ sowie „Standortgerechte und globale Qualitätssicherung durch Six Sigma“ stehen 2019 auf dem Plan.

„In Deutschland dauert es oft Jahre, bis Forschungsergebnisse in der Praxis umgesetzt werden“, so Prof. Berend Denkena, Präsident der WGP und Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz-Universität Hannover. „Das ist gerade bei sich rasant entwickelnden Technologien wie Industrie 4.0 ein Ding der Unmöglichkeit. Nach diesem Zeitraum ist alles schon längst wieder überholt. Die WGP-Produktionsakademie sorgt deswegen für einen direkten Transfer von der Universität ins Unternehmen.“

Individuell zusammengestellte Module

Sämtliche Seminare werden an WGP-Instituten durchgeführt, deren Forschungsschwerpunkte auf dem jeweiligen Thema liegen. Auf diese Weise sollen die Teilnehmer nicht nur von einer exzellenten Infrastruktur profitieren, sondern auch von der entsprechenden wissenschaftlichen Expertise. Dass sie sich nach Abschluss der Weiterbildung auf dem aktuellen Wissensstand befinden, bescheinigt ihnen ein Teilnahme-Zertifikat der WGP-Produktionsakademie. Alle Seminare unterliegen zudem einem Prozess der Qualitätssicherung, um ein gleichmäßig hohes Niveau zu garantieren. Sie sind als einzelne Module gedacht, die individuell zusammengestellt werden können.

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