Explorer-Pendelrollenlager Weiterentwickelung spart Gewicht und steigert axiale Belastbarkeit

Redakteur: Stefanie Michel

Rund um den Globus verrichten Pendelrollenlager von SKF ihren Dienst in über 100.000 Windenergieanlagen. Eine maßgeschneiderte Weiterentwicklung ist ein neues Explorer-Lager, dessen Gewicht um 5 % reduziert werden konnte.

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Premiere auf der Windenergy Hamburg 2016: das neue Explorer-Pendelrollenlager von SKF...
Premiere auf der Windenergy Hamburg 2016: das neue Explorer-Pendelrollenlager von SKF...
(Bild: SKF)

Ihre Robustheit und Zuverlässigkeit haben Explorer-Pendelrollenlager von SKF schon in zahlreichen Branchen unter Beweis gestellt, so das Unternehmen. Nun ist eine spezielle Version erhältlich, die präzise auf die Hauptantriebswellen in Windenergieanlagen zugeschnitten sei: Das neue Lager verfügt über eine modifizierte Innengeometrie mit feinst bearbeiteten Funktionsflächen für optimierte Kontaktspannungen. Es verzichtet auf einen Führungsring sowie ein Mittelbord, wartet aber mit einem robusten Käfig aus Gusseisen auf. Außerdem dient eine Nut zur Trennung der Außenringlaufbahn gleichzeitig der Bevorratung von Fett.

Durch die Konzentration auf das anwendungsspezifisch Wesentliche hat SKF das Gewicht des Explorer-Schwerlastlagers um bis zu 5 % reduziert. Trotz des insgesamt leichteren Designs konnte die axiale Belastbarkeit laut Hersteller ebenso gesteigert werden wie die Robustheit und die Gebrauchsdauer des Lagers.

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Unter dem Strich trage die maßgeschneiderte Weiterentwicklung maßgeblich dazu bei, die Zuverlässigkeit von Windenergieanlagen zu erhöhen – was letztlich dazu führt, dass der Anwender von minimierten Stromgestehungskosten (LCOE) profitieren kann.

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