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Schlussbericht zur K 2019

Weltleitmesse der Kunststoffe zieht erfreuliches Fazit

| Autor/ Redakteur: Cornelia Jokisch / Peter Königsreuther

Positive Impulse pushen die Kunststoffbranche, denn eine hohe Investitionsbereitschaft bei den rund 225.000 Fachbesuchern aus 165 Ländern habe man registriert. Aber auch die Kreislaufwirtschaft sorgt für Bewegung.

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Die ganze Welt der Kunststofftechik haben 3330 Aussteller aus der ganzen Welt vom 16. bis 23. Oktober 2019 in Düsseldorf präsentiert. Die Veranstalter der Messe Düsseldorf ziehen heute, am letzten Messetag einer erste Bilanz, und zwar eine positive.
Die ganze Welt der Kunststofftechik haben 3330 Aussteller aus der ganzen Welt vom 16. bis 23. Oktober 2019 in Düsseldorf präsentiert. Die Veranstalter der Messe Düsseldorf ziehen heute, am letzten Messetag einer erste Bilanz, und zwar eine positive.
(Bild: Messe Düsseldorf / ctillmann)

Die K in Düsseldorf, die weltweit führende Fachmesse der Kunststoff- und Kautschukindustrie, geht nach acht Tagen zu Ende. Die genau 3333 Aussteller aus 63 Nationen stellten eindrucksvoll unter Beweis: Kunststoff ist nach wie vor ein innovativer, unverzichtbarer und zukunftsweisender Werkstoff. Sie untermauerten aber auch einstimmig die Notwendigkeit funktionierender Kreislaufwirtschaften entlang der gesamten Wertstoffkette und präsentierten hierzu bereits konkrete Lösungen. Damit trafen sie den Puls der Zeit, denn die rund 225.000 Besucher aus 165 Ländern zeigten hohes Interesse insbesondere an Recyclingsystemen, nachhaltigen Rohstoffen und ressourcenschonenden Verfahren. Darüber hinaus prägte eine nach wie vor hohe Investitionsbereitschaft die K 2019. Beim internationalen Fachpublikum war die Absicht, sich mit neuesten Technologien optimal für die Zukunft aufzustellen, deutlich spürbar.

Geballte Kunststoffkompetenz stellt sich dem Zeitgeist

„Die K 2019 kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Der hohe Zuspruch aus aller Welt untermauert ihre enorme Bedeutung für die Branche. Nirgendwo sonst ist diese so international und geschlossen vertreten wie alle drei Jahre in Düsseldorf“, konstatiert Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung, Messe Düsseldorf, und führt aus: „Besonders in Zeiten, die große Herausforderungen an uns stellen, ist eine Plattform wie die K unerlässlich.“ Denn sie gibt Orientierung und Ausblicke, setzt nachhaltige wirtschaftliche Impulse, zeigt zukunftsweisende Trends und konkrete Lösungsansätze auf. Die Industrie und ihre Fachverbände hatten hier die einmalige Gelegenheit, branchenbezogene Lösungen zu präsentieren und gesellschaftspolitisch relevante Fragen weltumspannend zu erörtern, so Dornscheidt – sie haben diese Gelegenheit hervorragend genutzt.

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Dynamische Aufbruchstimmung in schwierigen Zeiten

Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des Ausstellerbeirats der K 2019 zeigte sich hocherfreut über den Verlauf der K 2019: „Die Kunststoff- und Kautschukindustrie konnte einmal mehr unter Beweis stellen, dass Kunststoff nicht nur ein sehr werthaltiger Werkstoff mit hervorragenden Eigenschaften ist, sondern die Branche auch Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette übernimmt.“ Die Schlagworte der K 2019 „Nachdenken. Umdenken. Querdenken. Neudenken“ spiegelten sich außerdem 1:1 an den Ausstellerständen wider. Noch nie hat sich die Branche so einstimmig einer Thematik angenommen und so geschlossen an Lösungen gearbeitet, wie jetzt bei den Aspekten rund um Umweltverträglichkeit, Ressourcenschonung und Abfallvermeidung, so Reifenhäuser. Es herrsche eine regelrechte Aufbruchstimmung in der Branche, die aktuelle Dynamik ist überwältigend.

Die K hat die Erwartungen übertroffen

Und auch hinsichtlich der konkreten Nachfrage an den Messeständen setzte sich die positive Grundstimmung der K 2019 fort: „Es hat sich gezeigt, dass gerade jetzt der globale Bedarf an innovativen Maschinen und Rohstoffen sehr hoch ist, trotz aktueller Spannungen im Welthandel oder der Lage einzelner Abnehmerbranchen. Die diesjährige K hat unsere Erwartungen weit übertroffen und konnte wichtige Impulse für nachhaltiges Wirtschaften und neue Geschäftsmodelle setzen“, betont Reifenhäuser.

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