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Ifat 2016

Weltumspannendes Umwelt-Netzwerk gefragt

| Autor/ Redakteur: Holger Reiff / Stefanie Michel

Im Jahr 1966 als Internationale Fachmesse für Abwassertechnik gegründet, finden Besucher heute auf der Ifat Strategien und Lösungen, um Ressourcen in intelligenten Kreisläufen so einzusetzen, dass sie langfristig erhalten bleiben.

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Aussteller präsentieren Neuheiten im Bereich Armaturen.
Aussteller präsentieren Neuheiten im Bereich Armaturen.
(Bild: Ifat)

Fast acht Milliarden Menschen leben mittlerweile auf der Erde. Eine nachhaltigere Lebensweise wird daher immer wichtiger – nicht nur in Industrieländern, sondern auch in Schwellen- und vor allem in Entwicklungsländern. Zu begrenzt sind viele Ressourcen wie Wasser und zahlreiche Rohstoffe, zu knapp sind landwirtschaftliche Flächen.

Wassergewinnung und -aufbereitung, Abfalltechnik sowie die Rückgewinnung und Wiederverwertung von Sekundärstoffen sind daher Themen, die die ganze Welt bewegen. Dementsprechend interdisziplinär und weltumspannend ist das Netzwerk der Internationalen Fachmesse für Abwassertechnik – kurz Ifat. Die Nachfrage der im Umweltsektor tätigen Unternehmen ist ungebrochen hoch und die Ifat untermauert erneut ihren Status als die weltweit führende Umwelttechnologiemesse und Innovationsplattform für die Branche.

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Ifat mit über 3000 Ausstellern

Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München GmbH, zeigte sich im Vorfeld der Veranstaltung zufrieden und ist optimistisch, dass man erneut mehr als 3000 Aussteller in München begrüßen könne. „In den verschiedenen Ausstellungsbereichen führen wir Wartelisten“, sagte er, und ergänzt: „Wir freuen uns über das erneut gestiegene Interesse, vor allem aus dem Ausland.“

Die Ifat blickt auf eine 50-jährige Geschichte zurück: Ihren Anfang nahm sie im Jahr 1966. Unter dem Namen „Internationale Fachmesse für Abwassertechnik“ startete sie auf 18.000 m² als Präsentationsplattform für die Abwasserwirtschaft mit 147 Aussteller aus neun Ländern. Zur kommenden Veranstaltung Ende Mai 2016 wird die Ifat insgesamt 230.000 m² Ausstellungsfläche belegen. Dabei entfallen 115.000 m² auf den Bereich für Wasser und Abwasser, und ebenso viel Fläche auf die Themen Recycling und Kommunaltechnik. Zudem werden mehr als 135.000 Besucher aus aller Welt erwartet.

Neue Norm für Umweltmanagementsysteme

Besucherzielgruppen sind Behörden, Umweltausschüsse, Stadtreinigungs- und Entsorgungsbetriebe, Maschinen- und Anlagenbauindustrie, Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Planungs- und Ingenieurdienstleister, Wissenschaftler, Techniker, Gewässerschutz- und Abfallbeauftragte, Verbände, Institute sowie Hoch- und Fachschulen.

Gleichzeitig kommen auf der Ifat aber auch neue Richtlinien und gesetzliche Vorgaben nicht zu kurz. Seit September 2015 gilt mit der ISO 14001 eine neue Norm für Umweltmanagementsysteme. Nach einer Übergangsphase bis 15. September 2018 verlieren die bisherigen Zertifikate nach ISO 14001:2009 ihre Gültigkeit. Wesentliche Änderungen sind – neben der neuen Struktur mit zehn Hauptkapiteln – inhaltliche Anpassungen. So fordert die ISO 14001:2015 nun noch stärker als bisher, dass alle bindenden Verpflichtungen ermittelt und Unternehmen deren Einhaltung bewerten müssen.

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