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Hahn + Kolb

Werkzeugdienstleister baut für über 40 Mio. Euro neuen Hauptsitz

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Gerhard Heilemann, Geschäftsführer von Hahn+Kolb, mit dem Plan des neuen Firmensitzes in Ludwigsburg.
Gerhard Heilemann, Geschäftsführer von Hahn+Kolb, mit dem Plan des neuen Firmensitzes in Ludwigsburg. (Bild: Kroh)

Der Spatenstich findet noch in diesem Juli statt und im August 2013 wird die Hahn+Kolb Werkzeuge GmbH von Stuttgart nach Ludwigsburg umziehen. „Es war notwendig Platz zu schaffen und das konnten wir am alten Standort nicht mehr”, begründet Geschäftsführer Gerhard Heilemann.

Auf einer Grundstücksfläche von 48.000 m2 entstehen das Logistikzentrum mit einer bebauten Fläche von 10.000 m2, sowie das Verwaltungsgebäude für 310 Büroarbeitsplätze. Dort werden auf den 5000 m2 auch ein Kongress- und ein Technologiezentrum Platz finden. „Die Gesamtinvestition liegt bei über 40 Mio. Euro”, so Heilemann.

Für 2012 plant Hahn+Kolb ein Wachstum von 12 %

Aber bauen sei nur das eine. „Die in Ludwigsburg zur Verfügung stehende Logistikfläche reicht für einen Umsatz von rund 450 Mio. Euro”, betont der Geschäftsführer. „Wir möchten und müssen daher wachsen und wollen dies in erster Linie über Innovationen tun.” Im vergangenen Jahr betrug der Umsatz knapp 200 Mio. Euro und lag damit 28% über dem Wert von 2010. Im laufenden Jahr plant Hahn+Kolb mit einem Wachstum von 12 %. „Im ersten Quartal 2012 haben wir dieses Ziel mit einem Plus von 17 % sogar überschritten.”

Schwerpunkt des Geschäfts liegt auf Europa

Der Schwerpunkt des Geschäfts liegt mit einem Umsatzanteil von gut 80 % derzeit auf Europa, 65 % entfallen allein auf Deutschland. „Richtig gut läuft es in China, wo wir etwa 10 % unserer Erlöse erzielen”, erklärt Heilemann. Und dort sieht er noch gute Wachstumschancen. „Unser Ziel ist es, in China 20 % unseres Umsatzes zu machen.” Dafür sollen bis 2020 mindestens 500 Außendienmitarbeiter im Reich der Mitte für Hahn+Kolb aktiv sein.

Immer wichtiger wird für den Werkzeugdienstleister der Bereich Zerspanung. „Dort erwirtschaften wir 18 % unseres Umsatzes”, hebt der Geschäftsführer hervor. Vor fünf Jahren waren es noch 11 %.

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