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Heidenhain auf der Moulding Expo 2017

Werkzeuge und Formen intuitiv und gut vernetzt fertigen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Auf der Moulding Expo 2017 zeigt der Aussteller Heidenhain, wie TNC-Steuerungen die Nutzung vorhandener Daten in einer vernetzten Fertigung vereinfachen können und wie ein neues, intuitives Bedienkonzept die Arbeit weiter erleichtern kann. Halle 3 am Stand D11.

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Die neue TNC 620 verbindet die typischen Vorteile der Heidenhain-TNC-Steuerungen mit der intuitiven Bedienung über einen Touchscreen, wie das Unternehmen berichtet.
Die neue TNC 620 verbindet die typischen Vorteile der Heidenhain-TNC-Steuerungen mit der intuitiven Bedienung über einen Touchscreen, wie das Unternehmen berichtet.
(Bild: Heidenhain)

Die nächste Generation der TNC 620 verbindet die typischen Vorteile bestehender Heidenhain-Steuerungen mit der modernen Art der Bedienung durch Tippen, Wischen und Ziehen per Touchscreen, wie es heißt. Die Kombination aus intuitiver Bedienung, kontextsensitiver Unterstützung des Anwenders und bekanntem Heidenhain-Bedienkonzept sorge für Arbeitserleichterungen und Zeiteinsparungen in der Produktion.

Per Fingertipp zur gewünschten Ansicht

Die Bedienung der TNC 620 mit Touchscreen erfolgt dabei durch Gesten, wie sie von Smartphone oder Tablet-PC bekannt sind, so Heidenhain. So könne der Anwender beispielsweise die Programmier- und Testgrafik direkt am Bildschirm dynamisch, flüssig und ohne Ruckeln bewegen. Er stelle per Fingertipp ganz einfach die gewünschte Sicht auf das Bauteil ein, zoome Details heraus oder weg, und verschiebe oder drehe damit die Grafik. Genauso schnell und intuitiv navigiert man mit Wischbewegungen durch lange Listen, NC-Programme und Tabellen, wie es weiter heißt.

Die kontextsensitive Benutzeroberfläche der TNC 620 zeige bei allen Arbeitsschritten immer genau die Elemente an, die der Anwender momentan brauche. Damit ist die neue Generation der Heidenhain-TNC 620, wie der Hersteller sagt, noch einfacher in der Bedienung, zuverlässiger im Einsatz und bestens gerüstet für zukünftige Anforderungen.

Verfügbare Daten sicher nutzen

Die TNC-Steuerungen des Ausstellers mit Connected Machining, ermöglichten auch ein durchgängig digitales Auftragsmanagement in der Fertigung. Connected Machining fasst laut Heidenhain Funktionen der TNC-Steuerungen zusammen, welche die Vernetzung der Steuerung in der Werkstatt mit allen produktionsbegleitenden Bereichen im Unternehmen unterstützen. So könne der Anwender mit dem Remote Desktop Manager alle im Unternehmen verfügbaren Daten und Informationen sicher nutzen. Das spare dann Zeit, wenn er zum Beispiel direkt von der TNC-Steuerung fehlende Daten aus CAD/CAM-Anwendungen abrufen könne. Zusätzlich kann man aber auch Rückmeldungen an alle Prozessbeteiligten senden, sagt Heidenhain: Etwa über nachträglich in der Werkstatt angepasste Schnittdaten oder Zustellungen.

Die Schnittstelle Heidenhain-DNC ermöglicht unter anderem die vertikale Prozessintegration: Laut Hersteller also die Anbindung von TNC-Steuerungen an die gesamte Anlagenautomation oder Leitstandsysteme. So könnten automatisierte Rückmeldungen über die laufenden Fertigungsprozesse eingerichtet werden. Das steigere die Transparenz in der Fertigung schon ab Losgröße 1 und unterstütze das termingerechte Auftragsmanagement.

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