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RWTH Aachen

Werkzeuge zum Planen und Bewerten von RFID-Anwendungen in Unternehmen

16.12.2008 | Redakteur: Jan Vollmuth

Das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen hat eine Methodik zur Planung und Bewertung des Einsatzes von Radiofrequenzidentifikation (RFID) für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) entwickelt.

Durch die Unterstützung verschiedenster IT-Tools, zu denen auch die Neuentwicklung eines Werkzeugs zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit von RFID-Systemen zählt, können jetzt Kosten und Nutzen von RFID-Anwendungen trotz ihrer Komplexität monetär bewertet werden.

Dies wird durch die „RFID-Business Case Calculation“ ermöglicht, einem wissenschaftlich fundierten und in mehreren Praxisprojekten erprobten Vorgehen. KMU sind damit in der Lage, eine fundierte Investitionsentscheidung zu treffen und den Einsatz von Informationstechnologie methodisch zu planen und durchzuführen.

Im von der Stiftung Industrieforschung geförderten Forschungsprojekt „RFID-EAs“ (Assessment des RFID-Einsatzes anhand einer Kosten-Nutzenbewertung von RFID-Systemen für mittelständische Unternehmen) berechnete das FIR in vier Pilotunternehmen die Wirtschaftlichkeit exemplarisch.

Ergebnisse der RFID-Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vorgestellt

Durch die enge Einbindung der Projektpartner Dalli-Werke, Franz Zentis, Schuhhaus Bockstiegel sowie des Universitätsklinikums Aachen wurden sowohl die Praxistauglichkeit der entwickelten Methoden als auch die Anwendbarkeit für KMU sichergestellt. Unterstützt wurde das FIR durch die mit ihm assoziierten Partner MUL Services, Ebcot Business Solutions, IMG - The Information Management Group und dem „Verband für Automatische Datenerfassung, Identifikation und Mobilität: AIM“.

Die Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung stellten Zentis, Dalli und das Universitätsklinikum Aachen zum Abschluß des anderthalb Jahre dauernden Projektes nun der Öffentlichkeit vor. Dabei erläuterte das FIR die wissenschaftlichen Projektergebnisse und diskutierte mit den Praxispartnern und Teilnehmern die eröffneten Potenziale.

Die Vorträge der Abschlussveranstaltung und weitere Information zum Projekt können im Internet abgerufen werden, siehe Link rechts oben auf dieser Seite. Im Frühjahr 2009 erscheint der Abschlussbericht zum Projekt in der Fachbuchreihe „FIR-Edition Forschung“.

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