Werkzeuge Werkzeughersteller Mapal fokussiert Industrie 4.0

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Neben spannenden Vorträgen, Fachvorträgen und Expertenrunden bot Mapal am 16. und 17. Juni den Besuchern des Mapal Dialogs einen umfassenden Eindruck über seine Innovationen, Produkte und auch einen Ausblick in die Zukunft.

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Im Anschluss an den Mapal Dialog am 16. und 17. Juni lud das Unternehmen zur Pressekonferenz, in der neben Fachvorträgen zu neuen Technologien und Verfahren eine Werkzeugvorführung zu bestaunen war.
Im Anschluss an den Mapal Dialog am 16. und 17. Juni lud das Unternehmen zur Pressekonferenz, in der neben Fachvorträgen zu neuen Technologien und Verfahren eine Werkzeugvorführung zu bestaunen war.
(Bild: Sonnenberg)

Unter dem Titel „Industrielle Dienstleistungen in der zerspanenden Fertigung – der schnellste Weg zu Industrie 4.0?“ wurden Möglichkeiten innerhalb der vernetzten Produktion beleuchtet. Neben den Mapal-Experten sprachen namhafte Referenten, unter anderem vom Fraunhofer IPA, von Trumpf Werkzeugmaschinen, Toyota Motorsports sowie Bosch Rexroth zum Thema Industrie 4.0.

Industrie 4.0 – Bedeutung für den Werkzeughersteller

Die Teilnehmer erhielten zudem einen Einblick in die Fertigung der Mechatronischen Systeme und konnten sich live in Präsentationen über Neuheiten rund um die wirtschaftliche Zerspanung informieren. Eine begleitende Fachausstellung mit kompetenten Unternehmen rundete die Fachtagung ab.

Auf den Mapal Dialog folgte am 18. Juni die Pressekonferenz. Auch dabei lag der Fokus auf Industrie 4.0. Den Auftakt der Veranstaltung gab Dr. Jochen Kress, Mitglied der Geschäftsführung, mit seinem Impulsvortrag „Industrie 4.0 – Bedeutung für den Werkzeughersteller“.

Materialwissenschaften in der Werkzeugentwicklung

Es folgten weitere Fachvorträge zu neuen Technolgien und Verfahren. Moderne Materialwissenschaften war eines der Themen. Denn hinter Präzisionszerspanungs- werkzeugen steckt weit mehr als für das Auge sichtbar ist. Vom Makro- über den Mikrobereich gelangen Entwickler schnell in den Nanobereich, wenn es darum geht das Werkzeug perfekt auf die jeweilige Bearbeitungsaufgabe abzustimmen. Denn der Schneidstoff und dessen genaue Zusammensetzung, seine Geometrie, das Substrat und die Beschichtung sind für das optimale Ergebnis bezüglich Oberfläche, Bearbeitungsgeschwindigkeit und Standzeit entscheidend.

Kleinste Optimierungen können zu deutlich verbesserten Bearbeitungsergebnissen bei gleichzeitig höheren Standzeiten führen. Für einen Hersteller von Präzisionswerkzeugen wie Mapal ist es also elementar, sich intensiv mit der optimalen Schneide und deren Beschichtung zu beschäftigen. So elementar, dass Dr. Wolfgang Baumann, Leiter Beschichtungsentwicklung darüber in seinem Vortrag „Nano-Struktur mit Mega Effekt – Moderne Materialwissenschaften in der Werkzeugentwicklung“ informierte.

Additive Fertigung in der Hydrodehntechnologie

Nachdem es Mapal gelungen ist Spannfutter „aus einem Guss“ zu fertigen, konnte der Hersteller dank der additiven Fertigung die technologischen Grenzen in der Hydrodehntechnologie weiter verschieben und die Technologie für ein deutlich breiteres Anwendungsspektrum nutzbar machen. Jochen Schmidt, Fertigungsleiter und Produktmanager Spanntechnik hielt dazu einen spannenden Fachvortrag.

Die Zukunft des HSK ist dynamisch ausgewuchtet

Nicht erst seitdem immer höhere Werkzeugdrehzahlen, beispielsweise bei HSC-Bearbeitungen, vermehrt Anwendung finden, steht der Wunsch nach dynamisch ausgewuchteten Gesamtsystemen und Einzelkomponenten im Raum. Schon lange ist dies eine Anforderung, die allerdings mit bisherigen HSK-Spannmitteln meist nicht zu erfüllen war. Dank einer Weiterentwicklung von Mapal ist es nun möglich, Adapter und Werkzeuge sowie modulare Werkzeugsysteme mit HSK-Schaft dynamisch auszuwuchten. Zu diesem Thema hatte Dr. Thomas Utz, Produktionstechnolgie, das Wort.

Nach der Theorie konnte man die Mapal-Technologie live und in der Praxis kennenlernen. (Siehe Bildergalerie)

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