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Testobjekt Kanupaddel Werkzeuginnendrucksensor erhöht die Transparenz von RTM

| Redakteur: Josef-Martin Kraus

Kistler sieht im Sensor 6161AA den Schlüssel für die Überwachung und Optimierung von Prozessen zur Verarbeitung vernetzter Formmassen. Der Schweizer Sensorhersteller in Winterthur hat die Entwicklung auf der Fakuma 2012 am Markt eingeführt.

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Der Werkzeuginnendrucksensor eignet sich zum Überwachen, Steuern und Regeln von RTM-Prozessen.
Der Werkzeuginnendrucksensor eignet sich zum Überwachen, Steuern und Regeln von RTM-Prozessen.
(Bild: Kistler )

Der Sensor misst Werkzeuginnendrücke bis 200 bar. Damit eignet er sich zum Steuern und Regeln von RTM-, Hochdruck-RTM- und SMC-Prozessen, bei denen Drücke bis 150 bar im Werkzeug herrschen. Aufgrund der hohen Empfindlichkeit werden kleinste Druckveränderungen erfasst. Während des Werkzeugfüllvorgangs lassen sich daher Unregelmäßigkeiten im Druckverlauf sicher erkennen.

Das demonstrierte das Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung der Hochschule für Technik in Rapperswil (Schweiz) bei der Herstellung eines Kanupaddels im RTM-Verfahren. Dazu wurde das Werkzeug mit entsprechender Sensortechnik ausgestattet. Maßgebliche Prozessgrößen sind die Temperatur, der Druck, die Viskosität und der Aushärtungsgrad des Harzes.

Der Druckverlauf gibt Aufschluss über das Durchlaufen der Harzfront sowie über die Druckverteilung im Werkzeug. Zudem lässt sich durch Nachregelung des Injektionsdrucks eine korrekte Bauteilfüllung erreichen. Darüber hinaus sind Vakuummessungen möglich.

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