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NUM GmbH Werkzeugschleifsoftware überwacht enge Toleranzen bei der Bearbeitung

Redakteur: Peter Königsreuther

Auf der Grindtec 2012 in Augsburg feiert Num 25 Jahre Wachstum und Entwicklung ihrer Werkzeugschleifsoftware Numroto. Grund genug die neueste Generation des Tools zu präsentieren.

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Die Software Numroto überwacht auch enge Toleranzen von ± 3 µm während des Werkzeugschleifens. (Bild: Num)
Die Software Numroto überwacht auch enge Toleranzen von ± 3 µm während des Werkzeugschleifens. (Bild: Num)

Das Unternehmen Num hat die Werkzeugschleifsoftware Numroto weiterentwickelt. Laut Anbieter könne der Nutzer Toleranzen jetzt während des Schleifprozess im Bereich ± 3 µm überwachen. Auch bei der Fertigung von verschiedenen Werkzeugtypen könnten so bis zu 15 relevante Messungen durchgeführt werden.

Die Software verfügt jetzt auch über eine XML-Schnittstelle, heißt es weiter, über die Werkzeuggeometrieparameter wie Länge, Durchmesser, Spanwinkel, Profilinformationen zur Verwendung in anderen Programmen exportiert oder von einer Datenbank des Kunden importiert werden können. So verkürze sich der Weg von der Entwicklung bis zur Herstellung. In diesem Zusammenhang bringt Num eine Reihe von Weiterentwicklungen für das Softwarepaket auf den Markt wie eine verbesserte Funktion zur Produktdokumentation, sagt das Unternehmen.

Der schnellere Weg zum Produkt

Nach der Markteinführung im Jahr 1987 hat sich die Numroto-Software bei vielen der weltweit führenden Maschinenherstellern für das Nachschärfen von Werkzeugen etabliert, wie es heißt: zum Beispiel für Schaftfräser, Bohrer und Formfräser. Im Vergleich zu einigen Konkurrenzprodukten auf dem Markt biete die Software einen wesentlich direkteren und effizienteren Weg von der Entwicklung bis zur Fertigung eines Werkzeugs. Die Softwarebestandteile für Formgebung, Simulation, Bahnberechnung und Maschinenanbindung passen laut Num optimal zusammen.

Somit vermeide Numroto die umständlichen CAD/CAM- und CAM/CNC-Übersetzungsphasen von konventionellen Softwaretools und ermögliche so eine echte Wysiwyg-Ausgabe. Dies hilft dem Bediener von Werkzeugschleifmaschinen mehrfache Datenformatänderungen und Emulationen zu vermeiden und macht eine Optimierungsphase vor Beginn der Produktion überflüssig, betont das Unterehmen.

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