Coscom

Wettbewerbsfähiger mit einer durchgängigen CAD/CAM-Prozesskette

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Als Lohnfertiger steht Barras + Scholze vor der Herausforderung, unterschiedliche Stückzahlen in kleinen bis mittleren Losgrößen preisgünstig und termingerecht zu fertigen. Dafür hat das Unternehmen unter anderem Vier- und Fünf-Achs-Bearbeitungszentren, CNC-Futter- und Stangendrehmaschinen, CNC-Fräs- und -Schleifmaschinen sowie die Koordinatenmesstechnik zur Verfügung. Ziel ist es, die Nebenzeiten so weit wie möglich zu reduzieren und die produktive Maschinenzeit zu maximieren.

Werkzeugverwaltung erleichtert Einrichten der Werkzeugmaschinen

Vor der Produktion eines Artikels erhält der Mitarbeiter ein Einrichtblatt für die entsprechenden Maschinen. Hier sind sämtliche Werkzeuge, die Spannvorrichtungen und alle weiteren Betriebsmittel als Zusammenbauzeichnung mit den Hauptmaßen sowie als Stückliste aufgeführt. Barras + Scholze greift auf die Werkzeugverwaltung Tool-Director von Coscom zurück (Bild 3). In dieser sind sämtliche Werkzeuge inklusive Zubehörteilen, das heißt von der Grundaufnahme über die Wendeplatte bis zur Spannschraube, hinterlegt. Außerdem finden die Mitarbeiter dort integrierte Technologiedaten für Werk- und Schneidstoffe. Auch den Zusammenbau von Komplettwerkzeugen können sie mithilfe der Werkzeugdatenbank beschleunigen. So lässt sich durch eine Kollisionsüberwachung bereits im Vorfeld der Produktion prüfen, ob die Werkzeuge und Betriebsmittel in der vorgesehen Aufspannung Probleme verursachen. In diesem Fall liefert ihnen Tool-Director schnell passende Alternativen.

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Mit Informationen aus der Werkzeugdatenbank geht es schneller

Auch bereits bei der Konstruktion eigener Vorrichtungen werden die Informationen in der Werkzeugdatenbank abgerufen und können in die Konstruktion einfließen. Dieser Prozess verkürzt die Organisationszeiten vor der eigentlichen Bearbeitung und senkt damit die Produktionskosten erheblich. Angaben zu den Werkzeugen und sämtliche fertigungsrelevanten Daten zu den verschiedenen Artikeln stehen mit wenigen Mausklicks zur Verfügung.

Im Fertigungsdaten-Managementsystem Factory-Director kann der Lohnfertiger auf die Datenverwaltung von 20 CNC-Maschinen und auf über 3500 aktive Artikel mit 12.000 CNC-Programmen zurückgreifen (Bild 4). Gerade im Fall einer erneuten Produktion bestehender Artikel liegen die Vorteile klar auf der Hand: Mit nur wenigen Klicks stehen alle Daten sofort zur Verfügung. Dadurch verkürzen sich die Nebenzeiten erheblich und das Unternehmen kann schneller mit der Produktion beginnen.

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