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Konstruktionselemente

Wie die Industrie durch das Pendelkugellager ins Rollen kam

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In der schwedischen Sturm-und-Drang-Zeit des 20. Jahrhunderts sollte die schäumende Wut eines jungen Ingenieurs zum Nährboden eines Geniestreichs werden. Sven Wingquist legte mit der Erfindung des zweireihigen Pendelkugellagers den Grundstein für den Erfolg der heute weltweit tätigen SKF-Gruppe.

Mit seinem neuen „selbstausrichtenden“ Lager suchte Sven Wingquist das Weite und setzte mit seiner äußerst effektiven Produktvermarktung einen weiteren Meilenstein in der Geschichte: Innerhalb von zehn Jahren war SKF nahezu weltweit vertreten und ausländische Märkte wurden zum wichtigsten SKF-Spielfeld.  Aus dem SKF-Mantra Wingquists: „Für jede Stelle das richtige Lager“ wurde mit der Zeit der Anspruch auf eine Gesamtkompetenz. Der gezielte Ausbau der fünf Kompetenzfelder (Lager, Dichtungen, Mechatronik, Schmiersysteme und Dienstleistungen) versetzt das Unternehmen in die Lage, einmal gefundene Lösungsansätze für den einen Industriezweig schnell und erfolgreich auf einen anderen Anwendungsbereich zu übertragen. Den Beweis, dass sich dieses Konzept auf dem Markt etabliert hat, erbringen 40 Industriezweige, die SKF heute beliefert – längst nicht mehr nur mit Lagern, sondern mit Lösungen aus allen fünf Kompetenzfeldern. Als weitere Kompetenz von SKF erwies sich der Umweltschutzgedanke, der mit dem 2005 ins Leben gerufenen „Beyond-Zero-Portfolio“ konkret wurde. Bei dem Umweltschutzprogramm handelt es sich um ein Lebenszykluskonzept, das nicht nur die SKF-eigene Produktion, sondern auch den Einsatz von SKF-Produkten beim Kunden berücksichtigt. Den Kern des Umweltkonzepts bilden eine höhere Energieeffizienz sowie die Reduktion von CO2-Emissionen.