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Wie man das Schweißen dank Beratung verbessert

| Autor/ Redakteur: Elke Witkop / Frauke Finus

Die Innovations- und Technologieberatung „Max Solution“ der EWM AG ermöglicht hohe Effizienzgewinne in schweißtechnischen Unternehmen. Die Mesa Metall-Stahlbau GmbH konnte diese Effizienzgewinne für sich nutzen. Dank der Analyse des Fertigungsablaufs, der Ermittlung von Verbesserungspotenzialen sowie deren Umsetzung, der darauf basierenden Einführung der EWM-Schweißtechnik und einem umfassenden Dienstleistungsangebot konnte Mesa unter anderem 57 % der Arbeitszeit einsparen

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Die Innovations- und Technologieberatung Max Solution hat Mesa-Geschäftsführer Pierre Mack überzeugt. Für ihn steht fest, dass er in Zukunft neue Aufgaben mit seinem schweißtechnischen Partner EWM vertrauensvoll und zuversichtlich meistert.
Die Innovations- und Technologieberatung Max Solution hat Mesa-Geschäftsführer Pierre Mack überzeugt. Für ihn steht fest, dass er in Zukunft neue Aufgaben mit seinem schweißtechnischen Partner EWM vertrauensvoll und zuversichtlich meistert.
(Bild: Bild: EWM)

Als Pierre Mack auf der Euroblech 2012 zum ersten Mal den Kontakt zu EWM knüpfte, konnte er noch nicht ahnen, in welchem Ausmaß ihm der führende deutsche Anbieter von Lichtbogen-Schweißtechnik mit seinem Produktportfolio sowie der Innovations- und Technologieberatung Max Solution und dem dazugehörenden Dienstleistungsangebot helfen kann. Der Geschäftsführer der Mesa Metall-Stahlbau GmbH mit Sitz in Carlow, in Mecklenburg-Vorpommern unweit von Lübeck gelegen, war auf der Suche nach einem schweißtechnischen Partner, der nicht nur überzeugende Technik, sondern auch wirkungsvolle Lösungsansätze bietet. Das Gespräch auf der Messe und das folgende Treffen mit Toralf Pekrul, dem Leiter der EWM-Niederlassung Rathenow, sollte für sein Unternehmen wegweisend sein.

Für den mittelständischen Handwerksbetrieb Mesa gehört das Schweißen zu den zentralen Aufgaben. Das ist seit der Gründung 1962 in der damaligen DDR bis heute nicht anders geworden. Nach der Wende spezialisierte sich das Unternehmen als Zulieferer für die maritime Industrie. 55 Mitarbeiter erwirtschaften heute unter anderem mit der Herstellung von Schiffsausrüstung und Konstruktionen für den Anlagenbau rund vier Millionen Euro im Jahr. Zu dem Produktspektrum gehören an Werften gelieferte Mannlochverschlüsse, wo das Unternehmen Marktführer ist, sowie beispielsweise Treppen, Luken und Lüfterklappen. Metall- und Stahlkonstruktionen liefert Mesa außerdem für den Kran- und Lüftungsbau sowie für Abfülltechnik in der Lebensmittel- und Mineralölindustrie. Darüber hinaus ist der Treppenbau für Außenanlagen ein weiteres Standbein.

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Bestimmte Schweißgüte muss garantiert sein

Der maritime Bereich hat zwar noch einen Anteil von 75 % am Mesa-Geschäft, doch setzt das Unternehmen seit einiger Zeit ganz bewusst auf die Ausweitung neuer Geschäftsfelder. „Da sich der weltweite Schiffbaumarkt immer mehr verändert, bauen wir ganz gezielt unser Engagement in anderen Branchen auf“, erklärt Mack die Firmenstrategie. Ein Fokus liegt dabei auf dem Schienenfahrzeugbau, wo sich Mesa mehr und mehr einen Namen macht. Denn dort sind die Qualitätsanforderungen besonders hoch. Jeder Zuliefererbetrieb muss nach der DIN 15082-2 zertifiziert sein und eine entsprechend hohe Schweißgüte garantieren können. „Genau das richtige Terrain, auf dem wir uns von unseren Wettbewerbern differenzieren können“, erläutert Mack.

Ein wichtiger Schlüssel dafür war ein Jahr nach dem ersten Kontakt zu EWM die Anfrage von Dräger. Das Lübecker Unternehmen suchte einen Lieferanten für Stahl-Wassertanks, die in den bundesweit sieben Lösch- und Rettungszügen der Deutschen Bahn zum Einsatz kommen. Auf jedem Zug ist jeweils ein Wagen mit zwei 10.000 l fassenden Wasserbehältern ausgestattet. Diese fertigt Mesa nun seit dem Jahr 2014. Bei der Stahlkonstruktion aus drei Segmenten und einer Schwallwand steht vor allem das Schweißen im Vordergrund. Der Mesa-Geschäftsführer Mack kalkulierte das Projekt und musste nach der Konstruktion und bei der Produktion der ersten Tanks aber feststellen, dass der Fertigungsaufwand bedeutend höher ist als ursprünglich angenommen.

EWM-Beratung führte zu komplett anderer Fertigung

Er griff zum Telefon und rief bei EWM in Rathenow an, von denen er schon einige Schweißgeräte bezogen hatte und bat um Rat. Der Niederlassungsleiter Pekrul war sofort zur Stelle. Für die Lösung des Problems ging er Schritt für Schritt nach dem Konzept der EWM-Innovations- und Technologieberatung Max Solution vor. Er analysierte den Fertigungsablauf und ermittelte gemeinsam mit Mesa detailliert Verbesserungspotenziale sowie deren konkrete Planung und Umsetzung. „Sicher war es eine gewisse Herausforderung, für diese komplexe Anwendung einen prozesssicheren Produktionsprozess zu entwickeln, aber genau das ist unsere Stärke“, berichtet Pekrul. Das strukturierte Vorgehen nach Max Solution sei dabei ausgesprochen hilfreich.

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