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Wie man das Schweißen dank Beratung verbessert

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Der Niederlassungsleiter aus Rathenow empfahl seinem Kunden Mesa ein völlig verändertes Fertigungsverfahren. So sollten EWM-Stromquellen mit dem neuen richtungsstabilen und druckvollen Lichtbogen Force Arc Puls zum Einsatz kommen, die deutliche Einsparungen der Arbeitszeit, des Materialverbrauchs und der Stromkosten ermöglichen. Das Schweißen der Bauteile sollte künftig nicht mehr in Zwangslage, sondern in den Positionen PA und PB erfolgen. Zudem war eine teilweise Mechanisierung mit einem pistengeführten Schweißtraktor für das Fügen der langen Bauteile Kern der neuen Lösung. Darüber hinaus sollten auch die exakt auf die Schweißgeräte abgestimmten Brenner und Schweißzusatzwerkstoffe für weitere Effizienzgewinne sorgen.

„Neben unserer technischen Lösung und den dafür erforderlichen Schweißversuchen ging es aber zunächst darum, die erforderlichen Verfahrensprüfungen zu absolvieren“, erinnert sich Pekrul. EWM führte diese für den Kunden durch, übernahm anschließend die Einweisung der Mesa-Mitarbeiter und begleitete die komplette Inbetriebnahme. Auch das ist Teil von Max Solution und dem zugrundeliegenden Ansatz, dem Kunden nicht nur mit innovativer Technik, sondern auch mit Beratung und sämtlichen Dienstleistungen über die gesamte Prozesskette hinweg zur Seite zu stehen. „Der außerordentlich intensive und auch persönliche Einsatz von EWM hat uns in hohem Ausmaß Vertrauen und Sicherheit gegeben“, betont Mack. „Und die Effizienzgewinne und Verbesserungen sind wirklich frappierend.“

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57 % Zeiteinsparung und direkte Amortisierung

So konnte Mesa im Vergleich zu der noch bei der Herstellung der ersten vier Wassertanks zum Einsatz gekommenen konventionellen Schweißtechnik mit der neuen EWM-Lösung 57 % der Arbeitszeit für das Schweißen und Schleifen einsparen. Waren zuvor noch 781 Stunden Arbeitszeit für ein Tankset erforderlich, so ermöglichte der Wechsel auf die neue Technik eine Reduktion auf nur noch 339 Stunden. Das Mechanisieren des Fügeverfahrens trägt dazu deutlich bei und führt wegen der dadurch möglichen hohen Konstanz zugleich zu einer Verbesserung der Qualität um 30 %.

Die erheblich kürzere Schweißzeit ist aber vor allem Ergebnis des innovativen Lichtbogens Force Arc Puls. Schon die dadurch nicht mehr notwendige Nahtvorbereitung führt zu einem 30 % schnelleren Schweißen. „Während wir früher für die Vorbereitung sowie das Ausschleifen von Lagen und Nachschleifen der Ansatzstellen noch mehr als die Hälfte der Zeit aufbringen mussten, ist dies nun so gut wie nicht mehr erforderlich“, stellt Tino Volkmer, verantwortliche Schweißaufsichtsperson bei Mesa, fest. Zudem reduziert das wärmeminimierte Verfahren den Verzug und die Spritzerbildung um jeweils 10 %. Ein weiterer Effekt ist die Verringerung des Strombedarfs um die Hälfte sowie des Verbrauchs von Schutzgas und Schweißzusatzwerkstoffen um 40 %.

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