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ERP

Wie sich ein ERP-System in acht Wochen implementieren lässt

| Autor / Redakteur: Christophe Vanackère / Claudia Otto

Auf Tour hat jeder Mitarbeiter seinen festgelegten Aufgabenbereich. Der Großteil der Tätigkeiten wird von Ingenieuren und Mechanikern ausgeführt. Sie bereiten den Wagen vor und optimieren ihn für das Rennen. Außerdem holen sie das Maximum aus jedem Teil des Wagens wie den Reifen sowie allem, was ihnen zum Tuning des Wagens für eine bestimmte Rennstrecke zur Verfügung steht, heraus. Auch das ERP-System mache hier seinen Job: Es sorgt dafür, die Lagerbestände, die von jeder Komponente verfügbar sind, aufzuzeichnen und den Verbrauch der Komponenten zu verfolgen. So können die Kollegen in Banbury das Team an der Rennstrecke unterstützen. Sie behalten die Bestände im Blick und können bei Bedarf neue bereitstellen.

Teile und Lieferanten können jetzt besser verwaltet werden

Das System unterstützt auch dabei, zu überprüfen, wie gut einzelne Teile sind. Durch den Einsatz der Qualitätskontrolle kann Marussia Lieferantenstatistiken dazu erstellen, wie viele ihrer Teile die Kontrolle bestanden haben, wie viele nicht konform waren und wie viele durch die Kontrolle gefallen sind und zurückgeschickt werden mussten.

Darüber hinaus will Marussia die Software dahingehend ausbauen, dass eine direkte Schnittstelle zu den Lieferanten besteht. Ebenfalls eine große Aufgabe: Immerhin hat Marussia 1747 Zulieferer. Diese sind auf 30 Länder verteilt, darunter Deutschland, Frankreich und Australien. Mit Sage ERP X3 verarbeitet das System bereits heute neun unterschiedliche Währungen – ein wichtiger Faktor für das international tätige Unternehmen. Und die Anforderungen werden steigen, denn das Marussia F1 Team plant, weiter zu wachsen. Und auch das ERP-System wächst mit. MM

* Christophe Vanackère ist Chief Operating Officer Sage ERP X3 bei der Sage Software GmbH in 60439 Frankfurt am Main, Tel. (0 69) 5 00 07 11 54

Ergänzendes zum Thema
 
Das Marussia-Projekt in Zahlen

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