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Transfluid

Winzige Rohre umformen

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Rohre mit einem Außendurchmesser zwischen 1,5 und 8 mm zu bearbeiten ist filigrane Arbeit – axiale und rollierende Lösungen von Rohrbearbeitungsspezialist Transfluid machen es möglich.

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Die Herstellung von Rohrumformungen für die Medizintechnik findet unter Laborbedingungen beziehungsweise in Reinräumen statt.
Die Herstellung von Rohrumformungen für die Medizintechnik findet unter Laborbedingungen beziehungsweise in Reinräumen statt.
(Bild: Transfluid)

In der Medizintechnik gelten hohe Hygienestandards. Um hier die besonderen Anforderungen, wie die anspruchsvolle Beschaffenheit medizinischer Geräte oder Lösungen zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Abwässern, zu erfüllen, sind spezielle Rohrlösungen gefragt. Diese sind meist sehr filigran. Einen immer höheren Stellenwert nimmt deshalb die Umformtechnik ein. Denn es gilt, hoch und höchstfeste Werkstoffe wie Titan und Edelstahl zu bearbeiten, die zum Beispiel für flexible Hilfsmittel in der Mikrochirurgie Anwendung finden.

Transfluid ermöglicht mit seinen T-form-Maschinen die axiale und die rollierende Umformung. So können nach Unternehmensangaben beispielsweise im axialen Bereich sehr präzise symmetrische und asymmetrische Umformungen umgesetzt werden. Und das bei unterschiedlichsten sehr spezifischen Werkstoffen.

Kleinste Außendurchmesser umformen

„Die rollierende Umformung hat natürlich ebenfalls einen hohen Stellenwert, weil sie sehr effektiv eingesetzt werden kann“, so Stefanie Flaeper, Geschäftsführerin Vertrieb bei Transfluid. „Unsere Anlage kann Rohre partiell oder über eine längere Distanz reduzieren. Bei beiden Verfahren ist eine hervorragende Präzision gewährleistet. Schließlich müssen Rohre bearbeitet werden, deren Außendurchmesser zwischen 1,5 und 8 mm liegen.“ Eingesetzt werden die feinen Rohre unter anderem in der Endoskopie und der Notfallmedizin. Weil hier sehr spezielle Verbindungstechniken gefordert sind, können im Zuge der Rohrumformung auch Laserschnitte vor oder nach dem Umformprozess notwendig sein, wie es weiter heißt.

Alternativen für die Schmierung

Die Herstellung von Rohrumformungen für die Medizintechnik findet unter Laborbedingungen beziehungsweise in Reinräumen statt. Um Verschmutzungen zu vermeiden, kann bei den eingesetzten Umformmaschinen teilweise nicht auf die herkömmliche Technik zurückgegriffen werden. Deshalb werden, wie es weiter heißt ,bei den Werkzeugen etwa Keramiken oder spezielle Metalle mit spezifischen Beschichtungen als Werkstoffe gewählt, die den Anforderungen vollständig entsprechen.

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