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K 2019 Messe Düsseldorf Wissenschaftlicher Rat der kommenden „K“ spürt jetzt Zukunftsthemen auf

| Redakteur: Peter Königsreuther

Wer heute im Wettbewerb bestehen wolle, müsse kompetent, flexibel und vor allem innovationsstark sein, aber auch die Trends von morgen berücksichtigen, erkennen und mitgestalten. Im Rahmen der K-Messe 2019 unterstütze dabei jetzt ein Wissenschaftlicher Rat.

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Der Wissenschaftliche Rat der K-2019 nimmt jetzt schon seine Arbeit auf und fahndet nach den Kunststofftrends, bei denen sich heute schon herauschält, dass sie die Branche nachhaltig beeinflussen werden. Wie die Messe Düsseldorf vorab informiert, soll sich ein Fokus auf Kunststoffe konzentrieren, welche für die Digitalsierung und das Ressourcenmanagement aller Art wichtige Enabler darstellen.
Der Wissenschaftliche Rat der K-2019 nimmt jetzt schon seine Arbeit auf und fahndet nach den Kunststofftrends, bei denen sich heute schon herauschält, dass sie die Branche nachhaltig beeinflussen werden. Wie die Messe Düsseldorf vorab informiert, soll sich ein Fokus auf Kunststoffe konzentrieren, welche für die Digitalsierung und das Ressourcenmanagement aller Art wichtige Enabler darstellen.
(Bild: Messe Düsseldorf/ctillmann)

Die weltweit bedeutendste Innovationsplattform für die Kunststoff- und Kautschukindustrie ist die K in Düsseldorf, heißt es. Alle drei Jahre erlebten die Experten der Branche hier die vollständige Bandbreite der Rohstoffe, der Verarbeitungs- und Anwendungstechnik und könnten den globalen Überblick über aktuelle technische Möglichkeiten, wegweisende Entwicklungen und neue Denkansätze in der Kunststoffbranche genießen. Die Leitthemen, welche die Marktentwicklung der Kunststoff- und Kautschukwelt in den nächsten Jahren nachhaltig beeinflussen, werden laut Messe Düsseldorf in den Präsentationen von über 3000 Ausstellern auf der K 2019, die vom 16. bis 23. Oktober stattfindet, aufgegriffen. Auch die Sonderschau „Plastics shape the future“ und den Science Campus auf der Messe prägen das Bild der Zukunft, heißt es.

Erarbeitet würden diese Leitthemen von einem hochrangig besetzten Expertengremium, dem Wissenschaftlichen Rat der K 2019. Zu seiner ersten Sitzung kam der Rat jetzt in Düsseldorf zusammen, heißt es, um die branchenbestimmenden Zukunftsthemen zu analysieren und die Weichen für ihre Umsetzung auf der Messe zu stellen.

Mitglieder des Wissenschaftlichen Rates sind:

  • Prof. Dr.-Ing. Christian Bonten, Universität Stuttgart, Leiter des Instituts für Kunststofftechnik (IKT);
  • Prof. Dr. Ulrich Giese, Deutsches Institut für Kautschuktechnologie (DIK) Hannover, Geschäftsführender Vorstand;
  • Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, RWTH Aachen, Leiter des Instituts für Kunststoffverarbeitung;
  • o.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Reinhold W. Lang, Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Polymerwerkstoffe und Prüfung;
  • Prof. Dr. Rolf Mülhaupt, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Lehrstuhl für Makromolekulare Chemie;
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Rieger, TU München, WACKER-Lehrstuhl für Makromolekulare Chemie;
  • Prof. Dr.-Ing. Alois K. Schlarb, Technische Universität Kaiserslautern, Lehrstuhl für Verbundwerkstoffe;
  • Prof. Dr. Hans-Werner Schmidt, Universität Bayreuth, Lehrstuhl Makromolekulare Chemie I.

Ressorcenmanagement und Digitalisierung im Experten-Visier

Unterstützt werden die Wissenschaftler von Dr. Rainer Büschl, Vorsitzender des Konzeptionsausschusses der K 2019, Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer von Plasticseurope Deutschland, und Michael Herrmann, Geschäftsführer von Plasticseurope Deutschland, ergänzt der K-Veranstalter. Speziell Plasticseurope gestalte federführend die Sonderschau „Plastics shape the future“, ein Projekt der deutschen Kunststoffindustrie und der Messe Düsseldorf. Die Leitthemen, die sowohl in der Sonderschau als auch im Science Campus anhand von Diskussionsrunden, Vorträgen und mittels ausgewählter Exponate dargestellt und erörtert werden, definiere man im Laufe der kommenden Monate. Der Fokus wird laut Messe Düsseldorf insbesondere auf innovativen Materialien und Verfahren liegen, die substanzielle Beiträge und zur Bewältigung globaler Herausforderungen (wie zum Beispiel dem Wasser-, Energie- und Abfallmanagement, Ressourceneffizienz) sowie zur Digitalisierung und zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten.

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