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Außenhandel

Wo Exporteure fit wie ein Weltmeister werden

| Autor/ Redakteur: Stéphane Itasse / Stéphane Itasse

Im internationalen Handel wachsen die Zollhürden, doch Wachstum finden die Unternehmen auf manchen Märkten immer noch. Der „Tag der Exportweltmeister“ zeigt die aktuellen Trends dazu auf.

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Beim „Tag der Exportweltmeister“ erhalten Unternehmen Tipps und Praxisbeispiele.
Beim „Tag der Exportweltmeister“ erhalten Unternehmen Tipps und Praxisbeispiele.
(Bild: ©ibravery - stock.adobe.com)

Welche Erfolgsfaktoren sind notwendig, um als Unternehmen Exportweltmeister zu werden?“, umreißt Gunther Schilling, Chefredakteur des Magazins Export-Manager, das Informationsangebot. Der „Tag der Exportweltmeister“ findet am 22. Oktober in Mannheim im Congress Center Rosengarten statt.

Vielen Unternehmen geht es wie Teamviewer: Nach dem Exporterfolg kommt der Lokalisierungsdruck. „Nun sind wir gefragt, weltweit auch lokale Besonderheiten zu bedienen. Darauf müssen wir mit der Präsenz vor Ort reagieren und uns lokal um Vertrieb und Marketing kümmern“, berichtet Verkaufsleiter Konstantin Ebert.

Freihandelsabkommen verspricht neue Marktchancen

Neue Marktchancen in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay lässt das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur erwarten. Mirko Rapp verantwortet das Amerikageschäft des Medizintechnikers Bowa und setzt auf Brasilien. „Mit circa 45 Millionen privat versicherten Patienten ist Brasilien der zweitgrößte private Absatzmarkt nach den USA und hat Strahlwirkung in die gesamte Region“, sagte er vor dem Tag der Exportweltmeister zu seinem Workshop „Neue Marktchancen in Lateinamerika“. Allerdings ist Brasilien aufgrund seiner protektionistischen Haltung und der schwierigen Zugangsbedingungen kein einfacher Markt.

Über die Ausgestaltung des Brexit wird reichlich spekuliert, vieles steht infrage. Für Exporteure ist besonders drängend, wie Güter nach dem Austritt nach Großbritannien gelangen oder von dort in die EU. Dieser Frage widmet sich der Workshop „Exportlogistik nach dem Brexit“.

Im Auslandsgeschäft lauern einige Fallstricke für exportierende Unternehmen. Dazu zählen nicht nur Zölle und nichttariffäre Handelshemmnisse, sondern auch Embargos und Sanktionen. Darüber sprechen auf dem „Tag der Exportweltmeister“ Exportkontrollverantwortliche marktführender Unternehmen.

Geschäfte mit US-Bezug müssen mit den komplexen Vorgaben der US-Regierung abgeglichen werden, die auch außerhalb der USA wirken können. Dazu zählen nicht nur strengere Sanktionen gegen Russland und den Iran, sondern auch gegen private Unternehmen und ihre Eigentümer.

Tipp: Kostenfrei zur Veranstaltung

Leser von MM Maschinenmarkt können kostenfrei am „Tag der Exportweltmeister“ teilnehmen. Dazu registrieren Sie sich unter www.exportmanager-online.de/events/tag-der-exportweltmeister/anmeldung/ und geben den Ehrengastcode „TDEX1921“ ein.

Achtung: Laut Veranstalter ist die Teilnahme ausschließlich Vertretern exportierender (Industrie-)Unternehmen sowie Kammern vorbehalten. Finanzdienstleister und Berater, soweit sie nicht zum Sponsoren- und Partnerkreis dieser Veranstaltung gehören, sind von einer Teilnahme ausgeschlossen.

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