Technologietransfer-Netzwerk Hessen Wo neue Werkstoffe Marktpotenziale eröffnen

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Zwei Drittel aller technischen Innovationen gehen direkt oder indirekt auf Werkstoffentwicklungen zurück. Neue Werkstoffe mit erweiterter Funktionalität sind deshlan ein Schlüssel zu höherer Wettbewerbsfähigkeit. Das soll auf dem Erfahrungstreffen „Produktinnovationen mit neuen Werkstoffen“ deutlich werden.

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Dieser Erfahrungsaustausch findet am 23. Juni 2009 bei der Heuchelheimer Schunk-Gruppe statt. Zu diesem Treffen lädt das Technologietransfer-Netzwerk Hessen) und die IHK Gießen-Friedberg in Kooperation mit der Heuchelheimer Schunk-Gruppe und der VDI-Initiative „Sachen machen“ ein.

An ausgewählten Beispielen zeigt Dr. Heinz Eickenbusch vom VDI-Technologiezentrum aktuelle Trends in der Werkstoffforschung sowie deren Anwendungs- und Marktpotenziale. Dr. Frank Hippenstiel von der Buderus Edelstahl GmbH informiert über Edelstähle, die noch immer die Basis für Innovationen im Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau bilden. Gastgeber Dr. Jan Tabellion von der Schunk-Gruppe wird über Weiterentwicklungen und Potenziale von Keramik als Werkstoff sprechen.

Biopolymere und Nanowerkstoffe – Kunststoffe der Zukunft?

Über Biopolymere und Nanowerkstoffe als Kunststoffe der Zukunft informiert Dipl.-Ing. Christian Linhart von der Truplast Kunststofftechnik GmbH. Auf universitärer Seite beschäftigt sich die Justus-Liebig Universität Gießen mit der Suche nach künftigen Werkstoffen. Prof. Bruno Meyer, Leiter des 1. Physikalischen Instituts der Universität Gießen wird aktuelle Forschungsergebnisse und die Kooperationsmöglichkeiten mit der Hochschule vorstellen

Eine Besichtigung des Schunk-Werks in Heuchelheim rundet den Erfahrungsaustausch ab. Die Schunk-Gruppe sieht sich als Technologieführer in den Kernmärkten Kohlenstofftechnik und Keramik, Umweltsimulationstechnik und Klimatechnik, Sintermetalltechnik und Ultraschallschweißtechnik. Das Unternehmen führt 60 Gesellschaften in 26 Ländern mit weltweit mehr als 7500 Mitarbeitern.

Im Technologietransfer-Netzwerk Hessen sind die hessischen Hochschulen und führende Wirtschaftsverbände zusammengeschlossen, um Angebote zum Wissens- und Technologietransfer miteinander zu vernetzen. So sollen mittelständische Unternehmen einen leichteren Zugang zum wissenschaftlichen und technologischen Potenzial sowie zum anwendungsorientierten Know-How der Wissenschaft erhalten.

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