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Materialstammdaten Workshop – Effizientes Ersatzteilmanagement in der Instandhaltung

| Redakteur: Jürgen Schreier

Einen Supply-Chain-Management-Workshop, der sich mit effizientem Ersatzteilmanagement in der Instandhaltung befasste, haben die Bayer Technology Services GmbH und IFCC GmbH veranstaltete. Gelobt wurde von den Teilnehmern die Praxisnähe der Vorträge.

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Zentrale Aufgaben von Aliseca sind Instandhaltung, Wartung, Inspektion und Instandsetzung aller Lanxess-Produktions- und Logistikanlagen. Bild: Aliseca
Zentrale Aufgaben von Aliseca sind Instandhaltung, Wartung, Inspektion und Instandsetzung aller Lanxess-Produktions- und Logistikanlagen. Bild: Aliseca
( Archiv: Vogel Business Media )

So habe der Workshop direkt umsetzbare Methoden aufgezeigt, ebenso Prozesse der Materialwirtschaft in der Instandhaltung und schließlich Möglichkeiten, wie der Spagat zwischen „Versorgungssicherheit“ und „Senkung der Kapitalbindung“ bewältigt werden kann.

Dr. Thomas Hübner, Head of Finance, Administration & Sourcing der Aliseca GmbH, der Servicegesellschaft für Technologie, Logistik & Supply Chain und Instandhaltung des Lanxess-Konzerns, machte den Workshop-Teilnehmern deutlich, worin für ihn die strategische Bedeutung von bestandsgeführten Instandhaltungslägern liegt – allerdings auch, dass eine reine Bestandsführung nur eine Facette seiner strategischen Ausrichtung ist.

(Material-)Dubletten müssen erkannt und künftig vermieden werden

Die wesentliche Bedeutung liegt für Hübner in einem effizienten und umfassenden Ersatzteilmanagement, zu dem nicht nur aussagekräftig aufbereiteten Materialstammdaten gehören, sondern auch ein umfassendes Bewirtschaftungskonzept. Dies sind die Schlüssel für die Realisierung des zukunftsfähigen Ersatzteilmanagements in der Instandhaltung. Die Aliseca GmbH ist von der Lanxess AG beauftragt, sämtliche Läger der Chemiestandorte Uerdingen, Dormagen und Leverkusen neu zu erfassen und die Materialstammdaten so aufzubereiten, dass (Material-)Dubletten erkannt, zukünftig vermieden werden können, sowie eine Materialstandardisierung möglich ist.

Parallel dazu ist laut Hübner das Bewirtschaftungskonzept zu entwickeln und zu implementieren, das einheitlich und standortübergreifend Anwendung findet. Das Projekt wird nach rund zweijähriger Gesamtlaufzeit abgeschlossen sein. Hübner konnte aufzeigen, dass sich schon während des laufenden Projektes eine erhebliche Verminderung der Kapitalbindung realisieren lässt. Insofern ist dieses Projekt für die Lanxess AG nahezu „selbsttragend“.

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