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Materialstammdaten

Workshop – Effizientes Ersatzteilmanagement in der Instandhaltung

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Dass das Aliseca-Projekt einer ausgeklügelten IT-Unterstützung bedarf, drängt sich auf. IFCC-Geschäftsführer Bulut stellte die von IFCC entwickelte Software vor. Mit dieser contentbasierten Anwendung kann die Lageraufnahme enorm beschleunigt werden. Die eingesetzten Laptops lassen sich mit wenigen Mausklicks „lagerbezogen“ konfigurieren. Bereits standardisierte Materialbenennungen, Merkmale und Werte werden den Bearbeitern vorgeschlagen.

IFCC-Anwendung ohne Modifikationen auf jedes Unternehmen übertragbar

Die Stärke dieser Anwendung liegt in der Verknüpfung von Software mit Content. So können beliebig viele Läger oder Stammdaten parallel bearbeitet werden. Eine Konsolidierung wird jeden Abend durchgeführt, sodass bereits erste Dubletten erkannt werden. Die der Bestandsaufnahme nach gelagerten Schritte, wie finale Klassifizierung, Attributsierung sowie eine ständige Dublettenprüfung werden vom System so unterstützt, dass diese Prozesse semiautomatisiert ablaufen können.

Die IFCC-Anwendung ist ohne Modifikationen auf jedes Unternehmen übertragbar und soweit einsetzbar. Auch die Verbindung zum ERP-System (hier SAP), bei dem viele Konventionen – etwa 40-stellige Kurztexte – einzuhalten sind, sind nahezu vollständig automatisiert. Ayhan Bulut konnte darstellen, dass Textformatierung für Barcodes ebenso eingestellt werden können, wie für SAP Lang- und Kurztexte.

Projektkosten sind schnell wieder eingespielt

Das Aliseca-Projekt zeigt, dass es sich lohnt, Läger mit keinen oder sehr schlechten Materialstammdaten „aufzunehmen“, da sich die Projektkosten in sehr kurzer Zeit amortisieren. Aliseca-Manager Hübner hat diesen Zeitraum auf unter zwei Jahre in seiner Berechnung angesetzt.

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