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Hannover Messe 2017

Zehn „Abspecker“ zeigen ihr Leichtbau-Können

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Leichtbau-BW GmbH ist initiiert und organisiert wieder den „Gemeinschaftsstand Leichtbau aus Baden-Württemberg“, wie es heißt. Mit dabei sind zehn namhafte KMU aus der Region, die präsentieren wie man mit Kunststoff und Metallen Systemen gewichtstechnisch auf die Sprünge helfen kann. Halle 6, Stand F30.

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Erfolgreich auf Diät gesetzt, wurde auch dieses Kfz-Abgassystem aus Magensium. Ein vom Leichtbau-BW-Aussteller C & C Bark genutztes sogenanntes Warmkammer-Druckgießen macht`s möglich, heißt es. Zu sehen auf dem „Gemeinschaftsstand Leichtbau aus Baden-Württemberg“ in Halle 6 auf Stand F30. Mit dabei sind noch neun weitere Aussteller, die von Kuststoff bis Metall sowie mithilfe additiver Methoden den Leichtbau demonstrieren.
Erfolgreich auf Diät gesetzt, wurde auch dieses Kfz-Abgassystem aus Magensium. Ein vom Leichtbau-BW-Aussteller C & C Bark genutztes sogenanntes Warmkammer-Druckgießen macht`s möglich, heißt es. Zu sehen auf dem „Gemeinschaftsstand Leichtbau aus Baden-Württemberg“ in Halle 6 auf Stand F30. Mit dabei sind noch neun weitere Aussteller, die von Kuststoff bis Metall sowie mithilfe additiver Methoden den Leichtbau demonstrieren.
(Bild: C & C Bark)

Trumpf Laser- und Systemtechnik ist ein Teil der Zehner-Mannschaft im Leichtbauboot, heißt es, und demonstriert, wie formschlüssige Verbindungen zwischen Metall und Kunststoff auch ohne Kleber und Haftvermittler machbar sind. Außerdem präsentiert Trumpf auch additive Fertigungsmethoden.

Von Kunststoff bis Metall

Gustav Gerstner setzt auf leichte technische Textile, und bringt einen Klassiker zurück, heißt es: Spiralgewebe für die individuelle Verstärkung runder Bauteile mit denen sich etwa bei scheibenförmigen Bauteilen deutlich Gewicht sparen lässt.

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Hicompelt heißt ein von Handtmann entwickelter Verbundwerkstoff mit Carbon- oder Glasfasergelege, dessen Matrix aus gießbarem Polyamid besteht. Im T-RTM-Verfahren gefertigt, könnte es einen Faservolumenanteil von maximal 65 % erreichen.

C & C Bark demonstrieren laut Leichtbau BW durch ihr spezielles Warmkammer-Druckgießen, wie man Magnesiumteile noch leichter machen kann sowie energieeffizienter urformt. So sollen zukünftige Automobile weiter abspecken können (Bild).

Branchenoptimierte Aluminiumveredelung

Das Unternehmen Prototechnik präsentiert Leichtbau-Ablagesysteme aus Titan und additiv gefertigte Komponenten, heißt es. Damit sei es gelungen, das Gewicht einer bestehenden Serien-Abgasanlage zu halbieren.

ELB - Eloxalwerk bringt mit Ceranod eine Beschichtung ins Spiel, mit der Aluminiumteile für den Leichtbau exakt nach Branchenanforderung veredelt werden könnten.

Weippert stellt Schrauben und Muttern aus hochfesten, glasfaserverstärkten Kunststoffen ins Rampenlicht des Messeauftritts, wie es heißt.

Mit gewichtsoptimierten Zahnrädern will Werner Bauser beweisen, dass man zwar kleine jedoch entscheidende Leichtbaupotenziale so ausschöpfen könne.

Kernmaterialien, wie beispielsweise Schaumstoffkomponenten, die in Leichtbaukonstruktionen eine immer größere Rolle spielen sollen, sind das Metier des Ausstellers Gaugler & Lutz.

Ohne Eisen geht es auch

Zunehmende Bedeutung im Leichtbau gewinnt auch die Materialsubstitution, heißt es. Das Unternehmen Grieshaber habe sich im Rahmen dessen auf die Herstellung von Präzisionsteilen aus Nichteisen-Metallen mit dem Fokus auf Aluminium spezialisiert. (pk)

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