EBM-Papst Zentrallager soll Logistik vereinfachen

Redakteur: Simone Käfer

Das zentrale Logistiklager von EBM-Papst entstand mit Blick auf den Umweltschutz und wurde dafür bereits ausgezeichnet. Die Nähe zum Produktionswerk vereinfach die Logistik.

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Das Versandlager von EBM-Papst entstand nach der eigenen Green-Tech-Philosophie und wurde bereits ausgezeichnet.
Das Versandlager von EBM-Papst entstand nach der eigenen Green-Tech-Philosophie und wurde bereits ausgezeichnet.
(Bild: Philipp Reinhard/EBM-Papst)

Die EBM-Papst-Gruppe hat am 17. Mai 2017 ihr neues, zentrales Versandzentrum in Mulfingen-Hollenbach eingeweiht. An 51 Andockrampen sollen nun täglich rund 300 Lkws Waren aufladen und ausliefern, das entspräche rund 1700 Paletten täglich. „Wir sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Damit haben sich die Anforderungen an unsere Logistik entsprechend erhöht“, erklärt Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung, die Notwendigkeit des Neubaus. „Wir haben uns deshalb dazu entschieden, unsere verschiedenen Außenlager und lokalen Logistikstellen in einem zentralen Versandzentrum zusammenzufassen.“

Der Standort wurde ausgewählt, da er sich in direkter Nachbarschaft zum Produktionswerk in Hollenbach befindet. Dazu Brandl: „Das Werk in Hollenbach ist unser größter Lieferant. Durch den angebundenen Standort sparen wir uns zahlreiche zeit- und kostenaufwendige Zwischentransporte der Produkte.“ Gebaut wurde unter der selbst auferlegten Green-Tech-Philosophie. Von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen wurde das Gebäude bereits mit Platin, dem höchsten Standard, vorzertifiziert.

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Insgesamt hat EBM-Papst über 40 Mio. Euro investiert, die Bauzeit betrug 15 Monate. Der Neubau biete zusätzlich Raum für den Messebau und die IT. In dem Unternehmen arbeiten rund 13.000 Angestellte, die zuletzt einen Umsatz von 1,7 Mrd. Euro erwirtschafteten.

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